Ariane Dehghan - Kunsthalle Barmen, Architektur und die Schwebebahn

Shownotes

Ariane Dehghan ist Architektin und Koordinatorin der Kunsthalle Barmen. Im Gespräch mit Michael Brockhordt spricht sie über die aktuelle Ausstellung „Merry Company“ oder die kommende Ausstellung „Unfinished Paradise“.Es geht um ihr Herzensprojekt „Freiluft Wuppertal“, ein Skulpturenfestival entlang von Schwebebahn und Wupper. Außerdem: warum Denkmalschutz kein Kreativitäts-Killer ist, ob Künstliche Intelligenz Architekten ersetzen kann und warum sie trotz Wohnort Solingen ihr Herz an Wuppertal verloren hat.

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00:00:00: Im Elber-Talk heute, Ariane Deghan, Architektin und Koordinatorin der Kunsthalle Barmen.

00:00:06: Schönen guten Tag!

00:00:08: Vielen Dank, dass ich hier kommen kann.

00:00:09: Bevor

00:00:09: es losgeht in die Sendung kurzer Check-In wie war Ihre Woche?

00:00:16: Da sich erstmal überlegen muss was wir einen Wochentag haben...

00:00:19: Freitagen?!

00:00:20: Die Woche war unendlich voll.

00:00:23: Ich komme kaum zur Besinnung und bin jetzt ganz froh, dass ich weiß, dass sich eine Stunde einfach nur ganz entspannt mich unterhalten kann.

00:00:30: Einfach nur ein bisschen mehr kommen wir auch noch dazwischen wollen auch noch was?

00:00:33: Genau!

00:00:33: Wo kommt ihr denn gerade her?

00:00:36: Ich komm aus Soling.

00:00:37: Hergefahren tatsächlich.

00:00:40: Von zu

00:00:40: Hause ne?

00:00:40: Von

00:00:41: zuhause...ich bin gar keine Wupperteilerin Ja, also mein beruflicher Mittelpunkt ist total in Wuppertal.

00:00:48: Ich hab auch schon oft überlegt herzuziehen aber ich habe so viele Kinder das wäre sehr umständig und deswegen pendle ich.

00:00:54: Und tatsächlich seit Corona macht man ja doch auch viele Sachen aus dem Homeoffice.

00:00:58: Und jetzt ist Herr Wupper-Talsuling nicht die Mega Strecke.

00:01:01: Das kann man schon oder

00:01:04: fahren?

00:01:04: Ich, also... ...fünfundreißig Minuten Me Time!

00:01:08: Ich

00:01:09: kann telefonieren

00:01:10: auf Podcast hören.

00:01:11: eigentlich ist es ganz schön

00:01:12: Podcast hören, gute Stichfolter läuft und auch demnächst der Elbertalk-Podcast bei Ihnen im Autoradio.

00:01:17: Was verbinden Sie überhaupt mit Radio Wuppertal?

00:01:21: Ich finde das toll dass es diese Lokalradios gibt die einfach super eng an den Leuten und an ihrem Leben und alles an allem was in der Stadt passiert dran sind.

00:01:30: Das finde ich fantastisch!

00:01:32: Und das ist eigentlich auch das was man wissen möchte.

00:01:34: also man erfährt immer so viele Nachrichten aus der ganzen Welt aber das was einen wirklich betrifft Dann muss dann halt der Lokalsender sein.

00:01:42: So, und mit welchem Gefühl gehen Sie jetzt in den Elba-Talk?

00:01:45: Mit einem Supergefühl!

00:01:46: Toll hier!

00:01:47: Frag mich gar nicht weiter nach... Der Elba Talk ist unser ausführliches Interview jeden Freitag um fünfzehn Uhr live bei Radio Wuppertal aus unserem Studio in der alten Elba Fabrik in Wupperteil-Elberfeld Und eben als Podcast mit exklusiven Podcastbonusfragen die wir eine Live Sendung zeitlich gar nicht mehr geschafft haben.

00:02:05: Ich bin Michael Brokort, los geht's mit der Live-Sendung.

00:02:17: Heute mit Ariane Deghan, Architektin und Koordinatorin der Kunsthalle Barmen.

00:02:22: Herzlich willkommen, schönen guten Tag!

00:02:24: Vielen Dank, hallo!

00:02:25: Was machen Sie lieber?

00:02:26: Architektor oder Kunst?

00:02:29: Ach ich finde das geht ineinander über, ich liebe es beides.

00:02:32: Kunsthallen

00:02:32: Barmen?!

00:02:33: Warum sollten wir da eigentlich alle unbedingt mal hinkommen?

00:02:37: Da gibt es so viele Gründe für.

00:02:39: Erstmal ist das ja ein Haus mit einer ganz langen Tradition, also die Kunsthalle Barm war früher.

00:02:44: Die Ruhmes Halle im Haus der Jugend in Barm ist ein ganz tolles Gebäude Und die Kunsthalle Barm, wie sie jetzt ist.

00:02:52: Es ist ja so eine neue Idee und der Träger ist die Univopartal.

00:02:55: Dadurch gibt es diese Vermischung zwischen den Studierenden in der Univопartal, den Wissenschaftlern auch der UnIVOPARTAL und eben zeitgenössischer Kunst.

00:03:05: Das sind tolle und interessante Mischungen.

00:03:08: Wir haben dort nicht mal in den meisten Museen ein paar Künstler ausstellen sondern das ist immer ein Mix mit Studierenden arbeiten oder eben auch es gibt Arbeiten, wo dann mit Wissenschaft dann vorher kooperiert wurde und wo dann eben ganz neue Dinge entstehen.

00:03:25: Und sie sind da die Koordinatoren?

00:03:27: Was ist denn das für ein Job eigentlich?

00:03:29: Unser Team ist sehr klein.

00:03:32: Ich würde sagen man macht fast alles

00:03:35: Oder

00:03:35: er hat zumindest überall seine Finger drin weil wenn man in so eine Ausstellung geht in so eine schöne leereordentliche Räume.

00:03:44: Das ist eigentlich unglaublich, was da alles hinter steht!

00:03:47: Man muss ja die Künstler suchen und überlegen, was bringen sie jetzt hierher?

00:03:52: Was passt, was passt nicht?

00:03:53: Wie ist es versichert?

00:03:55: Die Aufsichten... Und wir haben auch immer Kunst im Außenraum, das ist dann nochmal kompliziert.

00:04:01: also Es gibt eigentlich unendlich viele Bereiche wo ich überall ein bisschen

00:04:06: mitmische.

00:04:06: Und Architektin ist ja der Hauptjob,

00:04:08: ne?!

00:04:08: Wir sind da reingeraten in die Kunsthalle.

00:04:12: Ich hatte vor vielen Jahren die Idee, ein Kunstfestival in Wuppertal zu organisieren.

00:04:19: So was wie die Skulpturprojekte Münster oder die Dokumenter in Kassel oder eben Biennale in Venedig und ich wollte das entlang von Schwebebanden und Wuppermachen und bin dann wirklich überall hingerannt zur Stadt zu allen Leuten, die irgendwie mit Kunst Kultur Finanzierung mit diesen ganzen Dingen zu tun haben.

00:04:41: Dadurch kannte mich dann auch die Frau Pfeiffer von der Kunsthalle Barmen und als dort die Frau Meifert verlustig oder verloren gegangen ist, wurde ich eben angesprochen weil in diesem Bereich einfach schon unterwegs war.

00:05:00: Ich hatte das Glück!

00:05:00: Ich habe vorher schon bei der Uni Wuppertage gearbeitet in der Architektur Und die fanden das Projekt gut und das heißt, ich hatte da diese Verknüpfung zwischen Universität und Kunst.

00:05:11: Die ist ja gewachsen durch dieses Projekt!

00:05:14: Und wer liegt denn jetzt eigentlich fest?

00:05:16: Was da so für Ausstellungen stattfinden?

00:05:19: wir sind ein Team Ich würde jetzt mal sagen von so sechs Leuten und dann setzen wir uns an einen Tisch.

00:05:26: Und dann überlegen, wie was passt?

00:05:28: Das

00:05:28: sind ja auch andere Ausstellungen.

00:05:29: Es ist nicht so, wie von der Museum Wir gucken jetzt mal wo die Bilder von Monet sind Die hängen bei uns auf sondern ihr macht ja andere Ausstellen.

00:05:36: Genau.

00:05:37: also

00:05:37: unsere aktuelle Ausstellung, die heißt Mary Company Da geht es um Form von Gemeinschaft.

00:05:43: Also das ist ein Thema Was unsere Gesellschaft interessiert Interessieren sollte Was uns alle als Menschen zusammenhält Und das ist natürlich immer interessant zu schauen, was kann die Kunst uns über das Thema erzählen?

00:05:54: Was sind für Perspektiven neben Künstler dazu ein?

00:05:57: und es macht das spannend.

00:05:58: Weil da ist immer etwas mit uns in unserem tatsächlichen Sein zu tun

00:06:02: hat.

00:06:02: Für den Podcast exklusiv gefragt also Mary Company heißt die Ausstellung.

00:06:06: Es geht um Gruppen um zusammenkommen.

00:06:08: wie sind sie auf die Idee gekommen?

00:06:10: Tatsächlich war das glaube ich vor meiner Zeit Die Themen der Ausstellungsstand schon relativ lange fest Und deswegen weiß ich nicht genau, wie es dazu gekommen ist.

00:06:21: Aber das sind immer gesellschaftliche Themen so ein bisschen... Also das kommende Thema da geht's... Das heißt Unfinished Paradise.

00:06:28: Da gehts um Natur und die Beziehung zwischen Menschengestaltung und Natur.

00:06:34: Es gibt immer wieder Themen, die mit uns selber zu tun haben, die dann durch zeiggenessische Kunst leuchtet werden.

00:06:40: Du

00:06:40: musst doch irgendjemand mal sagen lass uns doch dazumal eine Ausstellung machen oder?

00:06:43: Wie geht sowas?

00:06:44: Ja, es geht einfach so.

00:06:46: Und dann gibt's unterschiedliche Vorschläge und dann ist es immer schön in einem Team zu sein, jeder hat eine andere Perspektive und irgendwann steht die Entscheidung.

00:06:54: Wie findet man da die entsprechenden Künstlerinnen?

00:06:57: Ich habe das gerade schon mal gesagt.

00:06:58: also wenn man eine Ausschlagung von Monet-Bildern machen will, dann hängt man halt die See-Rosenbilde auf.

00:07:02: aber jetzt wenn man was macht zur Mary Company wie kommt man da auf die Künstlerin und Künstlern?

00:07:09: Es ist eigentlich ganz einfach!

00:07:10: Also jeder im Team kennt ganz viele Künstler, ganz viele Ausstellungen die man selber schon gesehen hat.

00:07:18: Man recherchiert ja dann auch und dann schaut man was passt hier rein?

00:07:22: Was passt nicht rein?

00:07:24: Und nach und nach setzt sich das wie ein Puzzle zusammen und irgendwann spürt man so ja hier passt es!

00:07:28: Aber das ist ein Kunst die schon da ist oder wird die extra für die Ausstellung hergestellt?

00:07:34: Das ist eine gute Frage dass es immer beides.

00:07:37: also wir haben immer Kunstwerke die gibt's schon.

00:07:40: Und aber vor allem auch die Künstler sind natürlich auch daran interessiert, dass sie neue Sachen produzieren.

00:07:46: Und an dem Punkt freuen wir uns dann natürlich immer noch besonders weil wir dann auch eben Lehrstühle an der Uni ansprechen können und fragen können hey habt ihr nicht vielleicht Lust hier mit einem Künstl zu folgendem Thema?

00:07:58: Mal zu sprechen, dass die Künstler auch neue Inspirationen kriegen.

00:08:02: Weil so einen Zugang gibt es sonst nicht!

00:08:04: Also ein Künstlern kann ja nicht einfach irgendwo also könnte er schon aber das ist einfach schwieriger so einen Zugang zu finden.

00:08:08: wir können sagen hey hier der Wissenschaftler könnte passend vernetzt euch doch mal

00:08:12: Und könntest du uns mal zum Beispiel geben was da gerade gezeigt wird in der Ausstellung?

00:08:18: Jetzt überlege ich mal

00:08:20: Irgendeins Einfach random

00:08:23: Random.

00:08:23: Okay, dann würde ich sagen wir fangen mit Kati Heck an wie es im ersten Raum wenn man reinkommt.

00:08:30: das ist so eine sehr große Holzgruppe die da zusammensitzt.

00:08:37: also wir haben dann Neanderthaler ne Gurkondöner

00:08:40: Ja klar!

00:08:40: Das

00:08:41: ist eine sehr witzige Gemeinschaft und ich finde total interessant was für Assoziation da Jeder auch mitbringt, die dann völlig unterschiedlich sind.

00:08:55: Und das finde ich auch wichtig, dass eine gewisse Offenheit ist und ich finde... Ich ermutige immer alle Leute so, Kunst!

00:09:01: Da kenne ich mich nicht mit so aus aber es geht immer auch um einen selbst.

00:09:04: Wie sehe ich denn hier die Beziehung zwischen Gurke und Nernathaler?

00:09:08: Okay ja einfach mal hingenommen gucken oder bis zum thirteenth September ist die Ausstellung noch da.

00:09:15: Sie haben ja viel zu tun mit Künstlerinnen und Künstlern, die ihre Ausstellungsstücke abliefern und ausstellen.

00:09:21: Wie ist das denn so?

00:09:22: Sind die alle in ihrem Künstlertunnel?

00:09:26: Das ist ein Teil meiner Arbeit, den ich wirklich auch unheimlich gerne mag, weil man so unterschiedliche Leute kennenlernt und oftmals es tatsächlich so.

00:09:35: die Künstler passen total gut zu ihren Werken und da wir sehr vielfältige Werke haben sind das einfach ganz unterschiedliche Menschen, die man dort trifft.

00:09:44: Okay, das ist aber jetzt sehr diplomatisch geantwortet.

00:09:49: Wenn Sie weniger diplomatische Antworten wollen gerne!

00:09:52: Es gibt schwierige

00:09:53: Personen

00:09:54: wo wir wirklich schwitzen und dann gibt es Leute die man am liebsten umarmen möchte wenn man sie das zweite

00:10:00: Mal trifft.

00:10:01: Das wollte ich hören genau so.

00:10:03: An Finish Paradise haben's gerade schon angedeutet startet im Oktober.

00:10:06: da geht es ein bisschen um Natur.

00:10:07: was ist das für eine Ausstellung?

00:10:09: Also wir möchten so ein bisschen schon mal auf die Buga hinweisen Und diese Verhältnisse zwischen Mensch und Natur, was ja immer der Mensch sehen sicher nach unberührter Natur.

00:10:20: Und trotzdem wird an allen Ecken und Enden Natur immer wieder durch den Menschen gestaltet und verändert.

00:10:25: Dann haben wir auch noch den Klimawandel und da gibt es dann aber diesen diese Idee des Paradieses und das ist ein total tolles und vielfältiges Thema.

00:10:34: Das bespielen wir ab Ende Oktober.

00:10:36: Es sind nur so ein paar Wochen bis die Ausstellung startet.

00:10:39: Steht denn schon alles?

00:10:41: Nein.

00:10:42: Wir sind ja ehrlich miteinander hier, es steht noch nicht alles!

00:10:45: Also wir wissen wer kommt und das ist eben auch.

00:10:49: die Woche war total voll.

00:10:50: Wir haben jetzt gleichzeitig die Veranstaltung diese nächste Woche kommen und gleichzeitig muss die neue Ausstellung organisiert werden.

00:10:57: also ich hatte heute morgen ein anderthalbstündiges Zoom wo dann mit Künstlern diskutiert wird was müssen für Arbeiten erledigt werden damit deren Arbeit entsprechend gezeigt wird und damit wir nur eine Arbeit zeigen können, weil das komplette Budget durch einen Künstler verbraucht

00:11:14: wird.

00:11:15: Wie viele Künstlern und Künstlers sprechen wir da bei der nächsten Ausstellung?

00:11:18: Ich glaube es sind relativ vieles in fast zwanzig.

00:11:23: Das heißt die müssen man ja auch alle dann unter einen Hut kriegen.

00:11:25: Da sind wir wieder bei der Schwierigkeit über die wir im Sprachen.

00:11:27: Genau ist ein bisschen... Wir haben ja fünf Räume und in ihrem Raum ist eine Künstlerin WG und da muss man schauen wie sie dann miteinander klarkommen dass jeder Den Raum hat den er

00:11:38: braucht.

00:11:39: Aber das kriegen Sie hin, davon bin ich überzeugt?

00:11:42: Ja am Ende steht die Ausstellung!

00:11:44: Muss man halt schauen wie viel vorher geschlafen wird.

00:11:46: aber am dreißigsten Oktober werden wir öffnen egal was passiert.

00:11:50: Also

00:11:50: dann kommt dieser Tag.

00:11:51: worauf freuen sie sich dann am meisten?

00:11:53: Bei der Eröffnung?

00:11:54: Ja

00:11:54: oder überhaupt wenn die Ausstelle da

00:11:56: ist.

00:11:56: Also Eröffnungen finde ich erstmal toll.

00:11:58: Ich liebe Parties.

00:11:59: Das ist immer so ein Party-Feeling dass es total schön alle kommen und gucken.

00:12:04: Das genieße ich auf jeden Fall immer sehr.

00:12:07: Und danach würde ich sagen, ist eine Woche ein bisschen ruhiger.

00:12:11: Das ist auch schön!

00:12:13: Einfach durchatmen?

00:12:14: Dann atmen wir durch und dann legen wir wieder los weil wir natürlich auch toll finden wenn die Künstler, die wir ausstellen, wenn die Studierende, die bei uns ausstellen dass sie auch Teil unseres Begleitprogramms sind.

00:12:24: also wenn es Workshops gibt oder Vorträge

00:12:29: Wir gehen wieder live, der Elba-Talk heute mit Ariane Degern.

00:12:32: Die Architektin ist und die Kunsthalle Barmen koordiniert aber auch noch für Freiluft Wuppertal zuständig ist!

00:12:39: Was ist das denn schon wieder?

00:12:41: Freilufwuppertall – das ist mein sehr zeitaufwendiges Hobby.

00:12:45: Ich liebe es immer noch seit vielen Jahren.

00:12:47: Bemühre ich mich ein Skulpturenfestival entlang von Schwäbebahn und Wuppa zu initiieren.

00:12:53: also da sollen temporär zehn Skulpturen aufgestellt werden über einen Sommer.

00:13:03: Wir haben oben dieses technische, historische Metallische und unten die relativ wilde Natur, dass das zusammenkommt an einem Ort.

00:13:12: Das ist ganz toll!

00:13:13: Und wir haben aber ganz viele schlecht entwickelte Flächen oder... Wenig entwickelte Flechten, wo einfach noch Raum ist, Dinge zu verändern.

00:13:22: Und das Mitten in der Stadt!

00:13:23: Das ist so ein Traum und man kann die Skulpturen von oben wehnen durch die Schwebebahn und die sind alle verbunden und die Leute müssen nicht suchen.

00:13:32: Die können einfach mit der Schwebeband hin- und herfahren um sie anzuschauen.

00:13:36: Das klingt richtig super.

00:13:37: Der Gas vom paar Monaten gab es Google Trees.

00:13:40: Das war eine witzige Aktion.

00:13:41: beschreiben Sie mal bitte?

00:13:44: Durch dieses tolle Projekt Innenbahnstadt der Stadt Wopathal gab es Fördergelder und dann haben wir ein Konzept entwickelt, wo wir gedacht haben da können wir schon mal einmal Freilove-Wopathall üben.

00:13:57: Und dann haben Wir einen Google Tree aufgestellt am Haspel Und das sind, ihr kennt alle Google Maps.

00:14:05: Und wenn man da schaut dann bekommen alle Gegenstände die sind in so komische Dreiecke aufgelöst und das heißt gerade bei organischen Objekten funktioniert es nur so.

00:14:14: mittel gut also Häuser funktioniert besser.

00:14:16: aber so Bäume Die sind in drei Ecken und diese drei Ecke haben eine Textur

00:14:21: Und Sie haben das genauso nachgebildet, wie es in Google Maps zu sehen ist.

00:14:26: Man

00:14:27: weiß nicht, befinde ich mich hier in der digitalen Welt oder in den Analogen?

00:14:30: Das ist sehr witzig und die Berufsschüler, die da direkt ansässig sind, fand das glaube ich auch gut weil dieser Baum wurde überhaupt nicht kaputt gemacht.

00:14:40: Die haben den Genossen glaub ich!

00:14:41: Wie aufwendig sind denn solche Outdoor-Ausstellungen, die temporär

00:14:46: sind?!

00:14:47: Ich würde sagen doch sehr herausfordernd, weil da gibt es ja keine Bewachung im öffentlichen Raum.

00:14:52: Es steht einfach da und man braucht Genehmigung.

00:14:54: Das darf nicht umkippen wenn ein Windstoß kommt das darf nicht von der Wuppa weggeschwemmt werden.

00:14:59: Da ist Sonne und Regen und das ist meistens viel komplizierter als man am Anfang denkt.

00:15:05: Wer genehmigt einem so was?

00:15:07: Die

00:15:07: Stadt!

00:15:08: Und das macht ihr aber gerne.

00:15:09: haben Sie da Kontakte?

00:15:11: Ob sie's gerne machen weiß ich nicht.

00:15:14: Aber ich muss sagen mittlerweile gibt's da wirklich ganz tolle Ansprechpartner, die alle Hebel in Bewegung setzen um einen zu unterstützen und dies aber nicht mögen wenn man zu spät damit kommt.

00:15:25: Natürlich ist es auch ein Vorlauf!

00:15:26: Es sind schon was geplant an so eine zukünftige Freiluftausstellung in Wuppertal.

00:15:31: Also die entfernte Planung ist, dass wir tatsächlich parallel zur Buga dieses ganze Skulpturenfestival starten.

00:15:39: Dass wir so ein bisschen Buga-Kunstkultur auch in der Stadt haben.

00:15:42: Das war zum Beispiel jetzt bei der Dokumente an Kassel auch so.

00:15:45: Die hat auch gestartet mit einer Bundesgartenschale.

00:15:47: Wir hätten richtig Lust das im Jahr twenty einen dreißig dann große Freiluftuppertal auch startet

00:15:52: und wir

00:15:52: werden aber zwei tausend achtundzwanzig nochmal versuchen ob wir da noch mal kleinere Vorlauf.

00:15:57: Wir gehen nochmal in den Podcast und sprechen mal über Wuppertal beziehungsweise über Solingen.

00:16:02: Da sind sie zu Hause, lieben aber Wuppertaal!

00:16:05: Warum?

00:16:08: Ich liebe an dieser Stadt das hier vieles noch... Das soll es nicht gemeinklingen, aber manche Sachen sind noch unfertig.

00:16:14: Hier sind noch Räume wo was passiert?

00:16:17: Wo Kreativität gefragt ist und Initiative gefragt ist... ...und bürgerschaftliches Engagement!

00:16:22: Und das gibt's halt hier auch überall in der Stadt.

00:16:24: Das finde ich toll.

00:16:25: Was war so der Moment, wo sie die Stadt überzeugt hat?

00:16:28: Gabs das?

00:16:30: Ja, ich habe eben von der Wuppa-Achse gesprochen.. ..und ich mag einfach diesen Wurm, der sich durch die Stadt zieht.

00:16:38: Ich find' das einfach toll.

00:16:39: Das ist wunderschönste Orientierung Und ich habe hier auch studiert vor vielen, vielen Jahren und muss sagen die Stadt ist mir einfach nach und nach immer mehr ins Herz gewachsen.

00:16:54: Weil sie nicht weit genug wegschauen vielleicht.

00:16:57: Also ich meine hier ist man ja in einem Tal, da kann man nicht so weit gucken.

00:17:01: Also wenn man auch solengeschaut denkt man so hey das ist echt schön hier.

00:17:05: also ich glaube Fokus auf die guten Sachen wie immer im Leben oder?

00:17:09: Ja das

00:17:09: sind guter und ein guter Plan.

00:17:12: Viele loben ja auch die Kunst- und Kulturszene in Wuppertal.

00:17:15: Ist es auch so ihr Eindruck?

00:17:17: Total!

00:17:18: Ich finde es toll vom jemanden der zu Hause bisschen was baut und dann das irgendwo aufhängt bis zu diesen großen Institutionen wie das von der Heitmuseum.

00:17:29: Und eben auch den Skulpturenpark von Tony Crack gibt es hier einfach alles, also auf allen Ebenen sind hier Leute die was kulturell auf die Beine stellen.

00:17:38: Wir haben vor ein paar Wochen im Elvertalk mit Hagenlippe Weißenfeld gesprochen mit dem neuen Kulturdezernenten, der in Düsseldorf Zuhause ist und ausser von außen drauf guckt und gesagt hat ihr habt so viel Potenzial muss man vielleicht so ein bisschen von außerhalb auf Oberteil gucken?

00:17:52: vielleicht.

00:17:53: Also manchmal ist es ja so, man fährt auch irgendwie weit weg in den Urlaub und möchte irgendwelche Dinge sehen und dabei schaut man gar nicht was vor den Füßen ist.

00:18:01: und ich finde das ist auch das was Kunst kann.

00:18:04: also wenn ich mir jetzt vorstelle diese Skulptur steht plötzlich dort wo ich einen Platz an dem ich jeden Tag vorbei gehe und diesen Platz sehe ich einfach nicht mehr weil er war schon immer da.

00:18:13: und plötzlich verändert man mit einer Skulpture ein Ort oder einen Blick auf ein Thema.

00:18:20: Ja, ich denke Kunst kann das auch.

00:18:22: Aber manchmal lohnt es sich noch mal mit Dingen zu beschäftigen die alltäglich sind.

00:18:27: Also Sie gucken von außen auf Wuppertal auch die alltäglichen Dinge?

00:18:30: Wenn sie das so mit Solingen vergleichen was unterscheidet die Städte?

00:18:35: Wuppertaal hat eine Uni auf jeden Fall.

00:18:39: Das heißt hier sind auch junge Leute und die Kulturszene in Wuppartaal ist einfach größer.

00:18:48: Die Kulturszene ist sehr lebendig, sehr groß und ich glaube das es wichtig ist wenn man so einen Identifikationsort hat wie diese Schwebebahn und die Wuppa.

00:19:01: Wir gehen zurück in die Live-Sendung!

00:19:02: Meine Gäste bringen ja immer ein Song mit den sie besonders mögen oder mit dem sie was verbinden.

00:19:07: möchten Sie selber sagen welches ist?

00:19:09: Don't stop me now von Queen?

00:19:13: Dieser Song gibt mir Power.

00:19:16: Ich fahre oft zu Terminen, wo ich nicht weiß wie das wird.

00:19:19: und wenn ich treffe und dann höre ich den ganz lautem Auto und es gibt mir gute Laune und Energie.

00:19:25: Und haben Sie denn vor dem Elbertalk auch gehört?

00:19:27: Nein!

00:19:28: Ich hatte heute ein Gespräch im Auto.

00:19:31: Dann bitte schön drei Minuten Energie und Power von Queen.

00:19:46: Hatte uns Architektin Ariane Diegern mitgebracht, heute Gast im Elber-Talk.

00:19:50: Ja, Architekten ist ja der Hauptjob!

00:19:52: Wann war Ihnen eigentlich klar das will ich machen?

00:19:55: Ui... Das war ein Zufall.

00:19:57: Ich hatte als LKRs Mathe und Kunst.

00:20:03: Man rutscht da so rein würde ich sagen und ich war dann mit dem Studium einfach sehr glücklich weil es ein unheimlich vielfältiger Job ist.

00:20:10: an der Wuppertaler Uni studiert

00:20:12: Richtig, genau.

00:20:13: Und was ist so jetzt Ihre Spezialität als Architektin?

00:20:17: Da ich ja sehr viel Zeit mit der Kunsthalle verbringe würde ich sagen mache ich eher kleinere Umbauten im Moment.

00:20:26: Das heißt also Bestandsgebäude heißt es dann immer alte Gebäude neu Sachen rein sowas

00:20:31: Genau, oder kleinere anbauten.

00:20:34: So was in der Art und ich muss sagen Ich liebe es aber an so Grundrissen rum zu rätseln bis man da die richtige Lösung gefunden hat.

00:20:43: Und wenn Sie jetzt, ich sag mal Jetzt ist ein bisschen größer Aber so eine alte Fabrikhalle haben Da sollen Wohnungen rein Wann... wie gehen sie denn daran?

00:20:51: Also müssen sie das erstmal so ein bisschen spüren.

00:20:52: Oder planen sie das am Computer?

00:20:54: Oder wie funktioniert sowas

00:20:56: Genau, das sind unterschiedliche Ebenen.

00:20:57: Man geht mal dahin und schaut sich das an was ist schon da?

00:21:01: Und ich finde auch immer toll wenn man Sachen hat die man einfach erhalten kann weil Gebäude hat auch einfach ein gewisse Atmosphäre jedes Gebäud hat eine andere Atmosphere und ich finde solche Dinge müssen erhalten werden.

00:21:11: und dann überlegt man was brauchen die Leute?

00:21:14: und ich selber tatsächlich wohne auch in der alten Fabrikale die dann auch gebaut wurde wie

00:21:18: sie selber umgebaut haben.

00:21:19: Ja, das ist übrigens schwierig.

00:21:22: Weil man seinem alten Ich-Unentweg begegnet, dass wir manifestiert wurden!

00:21:27: Das steht ja jetzt für sehr lange Zeit was Sie gebaut haben?

00:21:32: Auf jeden Fall und ich finde mal sollte deswegen auch die Häuser und die Städte, das sollte man wertschätzen, das sind die Energie vorheriger Generationen, die uns überlassen haben.

00:21:42: jeder der einmal selber gebaut hat weil sie fürchterlich anstrengend das ist also alles was schon da ist Dankeschön.

00:21:49: Und wie ist das so?

00:21:51: Wann spüren Sie dieses alte Gebäude zum Beispiel, dass hätte eine zweite Chance verdient?

00:21:57: Also ich finde erstmal versuche ich, dass alles erst mal eine zweite chance verdient hat.

00:22:00: und ich finde auch abreißen sollte man wirklich nur wenn es gar nicht mehr geht, wenn Sachen wirklich belastet sind oder verschimmelt sind oder wie auch immer.

00:22:13: Und dann aber alles wie... Dann gehen sie daran und sagen da können wir jetzt das und das reinmachen.

00:22:17: Genau, man fragt ja denjenigen dem das Gebäude gehört.

00:22:20: Den Bauhörn fragt man was brauchen sie eigentlich?

00:22:23: und dann ist es immer ein enger Austausch unter Menschen und wo man auch spürt was braucht er?

00:22:28: oder vielleicht gibt's auch Dinge wo der vielleicht noch gar nicht weiß was er braucht und wichtig ist aber auch immer relativ neutral zu entwerfen weil es gibt ja immer einen danach.

00:22:37: Es gibt immer eine Generation die danach kommt und die plötzlich mit so ganz komischen Extravaganzen vielleicht gar nichts mehr anfangen kann.

00:22:43: Da

00:22:43: kommen Sie mit einem guten Stichwort Schön dass wir sich als Architekt Wir haben in Wuppertas zum Beispiel das wunderschöne Brillerviertel, damit so alten richtig schicken Gründerzeit-Willen dir wirklich alle schön sind.

00:22:54: Warum wird eigentlich heute gar nicht mehr so gebaut?

00:22:57: Ich glaube es sind unterschiedliche Ebenen.

00:22:59: also wir hatten damals ja die Zeit der Industrialisierung wo Arbeitskräfte erst mal noch ziemlich günstig waren.

00:23:05: Das heißt aber ganz viel Handarbeit, ganz viele Leute die sehr schlecht verdient haben und auch schlecht gelebt haben.

00:23:09: Also die Schere zwischen Arm und Reich ist da aufgegangen.

00:23:13: ich sehe es aber genauso.

00:23:16: Bauhaus und jetzt das als Grund zu nehmen, dass überhaupt niemand mehr irgendein Schmuck an seinem Haus hat.

00:23:23: Das tut schon weh.

00:23:24: und aber eine andere Seite ist einfach auch die Baukosten sind sehr hoch Und die Leute versuchen irgendwie sich ihr Häuschen zu ermöglichen und dann wird jeglicher Dachüberstand Und natürlich werden die Häuser auch eingepackt.

00:23:44: Wir wollen unsere Häuser schön dämmen und die Dämmung sitzt halt außen drauf, und im Grunde an der Uni haben wir immer gelehrt also wer mit dem Verbundsystem wo der Putz direkt auf die Dämmungen aufgebracht wird das machen hier fast alle weil es günstig ist aber eigentlich verboten weil es macht Dreck man kann es nicht mehr trennen.

00:24:03: Eigentlich braucht mal noch eine Fassade vor der Dämpung Und dann sind wir aber beim Preis.

00:24:08: Da sind wir jetzt auch mal sehr technischen Dingen, von denen wir alle keine Ahnung

00:24:11: haben.

00:24:11: Entschuldigung!

00:24:13: Wir gehen nochmal in den Podcast.

00:24:15: Wir sind ja auch hier in der ehemaligen Fabrik, in der alten Elba-Fabrik.

00:24:18: Man sieht noch so die Ziegelwende bzw.

00:24:20: wieder die Ziegelwände mit des Treppenmaus ist sehr roh... Ist das, hält es sich jetzt genauso gemacht?

00:24:26: Es ist wunderschön und ich liebe auch den Ausblick auf die Schwebebahn mit diesen schönen runden Fenstern.

00:24:32: Das ist ganz toll!

00:24:33: Und das ist ja ein riesengroßes Objekt, was sind da so die Herausforderungen wenn man das neu entwickelt?

00:24:39: Ja erstmal muss man Pläne suchen und wahrscheinlich Pläme dann auch wieder neu erstellen und Zeichnern und Aufmaß nehmen.

00:24:48: Ja, fängt man an.

00:24:49: Zeichnet Grundrisse schaut, passt das mit den Treppenhäusern?

00:24:53: Mit den Fluchtwegen?

00:24:54: Architektur ist ja immer ein Gemeinschaftswerk.

00:24:57: Da sind wir schon wieder bei der Gemeinsschaft die total wichtig sind weil es gibt ganz viele Leute die dann gemeinsam eine Planung mitwirken und eben nachher ganz viele leute die das gemeinsam umsetzen.

00:25:07: Welche Fehler werden da so gemacht?

00:25:08: aber was sind die größten Fehler wenn so große Gebäude umgebaut werden?

00:25:13: Also ich persönlich finde es immer schade, wenn der Charakter des Gebäudes verschwindet oder wenn am Ende auch eine Großzügigkeit verschwindelt.

00:25:25: Ich liebe das, wenn Räume sich großzügig anfühlen aber ist natürlich ein Luxus.

00:25:30: Klar muss man auch bezahlen.

00:25:31: große Räumen sind teuer ist ja klar.

00:25:33: und wie anstrengend ist eigentlich in so einem Fall Denkmalschutz?

00:25:38: Also ich glaube da geht's um die Grundhaltung.

00:25:42: Anstrengend findet, wird's auch anstrengen.

00:25:46: Ich glaube man muss die Leute, die für den Denkmalschutz zuständig sind als Partner sehen wie auf allen anderen Ebenen wenn man eine Genehmigung braucht mit einem Stadthicker oder einem Dachdecker arbeitet weil jeder hat nun mal seine Brille auf und jeder schaut anders auf die Dinge.

00:26:00: man muss nur gucken dass man wohlwollt mit dem Anderen ist.

00:26:04: Wenn wir gar nicht mehr so in Menschen denken sondern Denkmalschutz schränkt sie ja in ihrer Architekt Tonischen Kreativität ein, weil da gibt es nur Vorschriften.

00:26:12: Sie können sich davon ausbreiten wie sie möchten.

00:26:15: Vollausbreiten, wie man mag, finde ich auch immer schwierig, denn mit Architektur sind wir immer Teil von einer Umgebung, von einer Stadt und einem Viertel.

00:26:26: Und man muss immer alle mitdenken, also so ein Ego-Trip ist nicht in der Architektur.

00:26:32: Also immer Gemeinschaft auch in der Archeitaktur und in ihren Ausstellungen.

00:26:35: Wir gehen nochmal in die Live Sendung.

00:26:37: Ariane Deghan, Architektern und Koordinatorin der Kunsthalle Barmen und selbst ja auch Künstlerin.

00:26:44: was machen Sie da?

00:26:45: Ich weiß nicht so recht!

00:26:47: Also ich liebe es Dinge zu tun, die dann nachher sichtbar sind und sichtba bleiben und deswegen packt es mich manchmal einfach und dann setze ich Ideen auch um.

00:27:01: Aber was machen Sie da zum Beispiel?

00:27:06: Ich mag's immer ein bisschen skulptural, ich arbeite gerne mit Ton, aber auch gerne mit Farbe.

00:27:14: Es kommt immer in Wellen, man hat ja nur vierundzwanzig Stunden leider am Tag!

00:27:17: Das ist wirklich total

00:27:19: ungünstig.

00:27:20: Und die brauchen noch einige Stunden schlafen.

00:27:22: Und es gibt immer Zeiten, wo es mich dann packt.

00:27:26: Wo es da Raum fürgibt.

00:27:27: und jetzt im Moment ist die Kunsthalle so eng um mich herum geschnürt.

00:27:32: Da kann man gar nichts anderes machen.

00:27:36: Ist nicht eine Architektin automatisch auch Künstlerin?

00:27:39: Also verbinden Sie das irgendwie?

00:27:41: Erschaffen ja auch Dinge!

00:27:43: Ich würde sagen Ja, es fließt alles ineinander Es geht um Gestaltung, es geht um Ausdruck und Ästhetik Und ich finde nicht, dass man da große Unterschiede machen sollte.

00:27:58: In der Architektur ist es natürlich so das man starken Zweck auch verfolgen muss.

00:28:05: in der Kunst ist man da freier und kann sagen gut das kann halt nichts aber gefällt mir das reicht.

00:28:09: Das geht in der Architektur nicht!

00:28:11: Ein Thema würde ich gerne noch ansprechen das ist künstliche Intelligenz.

00:28:14: nimmt er jetzt überall quasi Raum in allen Bereichen des Lebens Schade die der Kunst, weil jeder kann sich jetzt quasi am Computer Bilder erzeugen.

00:28:23: Überhaupt

00:28:24: nicht!

00:28:24: Es ist ein weiteres Werkzeug.

00:28:25: ich liebe es das macht Spaß.

00:28:31: In erster Linie natürlich bei Texten und Strukturierungen von Dingen die man neu machen möchte und mit der Bildgenerierung ist auch ein schönes Spielzeug und in vielen Fällen ersparte es einem einfach Arbeit.

00:28:45: Aber kann künstliche Intelligenz Häuser gestalten, Häuser planen.

00:28:50: Das habe ich tatsächlich mal mit Studierenden probiert.

00:28:52: also ich würde sagen diese Standardsachen die heute gebaut werden wo eins aussieht wie das andere da werden die Architekten sicherlich ersetzt werden.

00:29:00: aber wenn es wirklich nicht um Bauen geht sondern um Architektur wenn es um Theatermuseen Stadien gibt um neue Wohnformen Dann kann die KI uns helfen, aber ein Architekten brauchen wir auf jeden Fall.

00:29:15: Der muss noch mal drüber gucken, weil alles passt ja klar!

00:29:18: Wir kommen zum Schluss.

00:29:19: da noch die Frage was wünschen Sie sich denn für die Kunsthalle Barmen?

00:29:23: Für Ihr Projekt?

00:29:25: Die Kunsthallye Barmen der wünsche ich auf jeden fall ein langes Leben.

00:29:29: Unser Förderzeitraum geht im kommenden März zu Ende und wir haben den Misha Kubal jetzt an Bord der das weiterführen wird.

00:29:39: Die Kunsthalle Barmen ist ganz jung und das ist total spannend, weil wir alles irgendwie neu erschaffen.

00:29:43: Wir müssen neue Strukturen finden müssen und ich wünsche mir dass das so weitergeht und dass wir dann eine dauerhafte Institution in Wuppertal sind!

00:29:52: Und überzeugen Sie Wuppertaal jetzt die Kunsthallen zu besuchen?

00:29:56: Die Kunsthelle Barmen isst ein total spannender Ort mitten in eurer Stadt der Eintrittsfrei kommt.

00:30:02: bitte rein.

00:30:03: und die Aufsichten das sind Studierende und sie haben auch Total Lust mit euch über Kunst zu sprechen.

00:30:09: Bitte besucht uns!

00:30:17: Und wir haben auch, also jetzt abgesehen von mir haben sie wirklich superinteressante Personen hier.

00:30:36: Ja hört mal rein in den Elba Talk die letzten Folgen alle noch online auf radivopa.de oder hier neuem Podcast Player für Sie?

00:30:42: Wo geht es jetzt als nächstes hin von hier?

00:30:46: Ich habe heute noch zwei Parties!

00:30:48: Ah ja das ist ein gutes Konzept fürs Wochenende

00:30:51: Und vielleicht sogar noch eine Dritte, weil ich überlege ob ich in meinen Geburtstag reinfeier.

00:30:55: Mal schauen ob ich das alles schaffe heute!

00:30:57: Okay, wir dürfen auch nicht gratulieren aber wünschen schon mal alles Gute.

00:31:01: Ariane Degern danke dass Sie Zeit hatten.

00:31:03: Vielen Dank dass ich kommen durfte.

00:31:05: Der Elba Talk ist eine Sendung von Radio Wuppertal jeden Freitag um fünfzehn Uhr live aus unserem Sendestudio in der alten Elba Fabrik in Wuppertaal-Elberfeld.

00:31:15: Wir wiederholen die Sendung Sonntags um zwölf Uhr und jeden Montag um achtzehn Uhr.

00:31:20: Den kompletten Mitschnitt, inklusive Bundesmaterial findet ihr in unserer Mediathek auf radiovupatal.de und als Podcast in jedem Podcastplayer.

00:31:29: Abonniert uns gerne, gebt uns fünf Sterne und aktiviert die Glocke damit ihr keine Folge verpasst!

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