Robert Düssel - Neue Chance für alte Gebäude
Shownotes
Bauunternehmer Robert Düssel über Wuppertals Zukunft: das Concordia-Gebäude in Barmen mit dem legendären Kino Fita-Palast, die begrünte Commerzbank-Fassade mit Rooftop-Terrasse, der Hochbunker am Rott mit 14 Wohnungen und das erste Holz-Mehrfamilienhaus der Stadt. Ein Talk über Denkmalschutz, Nachhaltigkeit und die Liebe zu Wuppertal.
Transkript anzeigen
00:00:00: Im Elber-Talk heute.
00:00:01: Robert Düssel, Bauunternehmer und Projektentwickler.
00:00:04: Schönen guten Tag.
00:00:04: herzlich willkommen!
00:00:05: Ja hallo herzlichen Dank für die Einladung.
00:00:07: Sehr
00:00:07: gerne bevor es losgeht kurz ein Check in.
00:00:10: wie war Ihre Woche?
00:00:12: Bisschen turbulent aber ja Ganz gut rumgekriegt.
00:00:16: Ist das eine normale Woche, dass es so turbulent ist?
00:00:18: Ja, es ist schon manchmal viel los bei uns im Büro und auf den Baustellen.
00:00:22: Und diese Woche war wieder knackig!
00:00:25: Das sind zwei Ebenen.
00:00:26: Der Büro- und Baustell ist ja auch spannend wahrscheinlich.
00:00:29: Wo kommen Sie jetzt gerade her?
00:00:31: Ich komme jetzt gerade tatsächlich aus dem Büro.
00:00:32: Unser Büro ist hier in der Luisenstraße und da hatte ich's nicht ganz so weit...
00:00:37: Ja.
00:00:37: Wie schön, dass Sie da sind bei Radio Wuppertal!
00:00:39: Was verbinden Sie mit Radio Woppertal?
00:00:42: Ja, Radio Wippertal gehört ja zu Wuppertaal.
00:00:44: also als Wuppartaler höre ich natürlich Radio Wopertaal sehr gut auf dem Weg zur Arbeit im Auto und ab und zu läuft es auch schon mal im Büro.
00:00:53: Radio Wuppertal ist eigentlich immer dabei.
00:00:54: Okay, da müssen wir noch mal ran!
00:00:55: Warum nur ab und zu im Büro?
00:00:58: Das geht nicht eber.
00:00:59: Ja genau.
00:01:00: So mit welchem Gefühl gehen Sie jetzt in den Elbertalk?
00:01:03: Ich bin ein bisschen aufgeregt und freue mich natürlich ein bisschen mit Ihnen über unsere Stadt zu sprechen und über unsere Projekte.
00:01:10: ich freu
00:01:10: mich auch sehr.
00:01:11: das wird super.
00:01:11: der elbertalk ist das persönliche interview freitags um fünfzehn Uhr bei radio wuppertall aus unserem studio in der alten elbar fabrik in wupperteil elbefeld.
00:01:20: hier podcast bekommt ihr exklusive für die in der Live-Sendung keine Zeit mehr war.
00:01:25: Ich bin Michael Brockholt, dann geht's los mit der Live Sendung!
00:01:38: Und heute ist mein Gast Robert Düssel, Bauunternehmer und Projektentwickler.
00:01:42: Schönen guten Tag herzlich willkommen.
00:01:43: Ja hallo herzlichen Dank für die Einladung.
00:01:45: Sehr
00:01:45: gerne was mögen Sie an Ihrem Job am allermeisten?
00:01:51: Wuppertal.
00:01:53: Wir machen quasi nur Wuppertal und bauen, sanieren und entwickeln hier unsere Projekte.
00:02:01: Aktuelles Projekt ist das Concordia Gebäude in Barmen.
00:02:05: Das haben Sie jetzt gekauft um was damit zu machen?
00:02:08: Zunächst einmal sind wir da in der absoluten Projekt-Entwicklungsphase.
00:02:14: Also, wir sind ja jetzt gerade mal seit einem knappen Monat Eigentümer und es laufen Gespräche und wir haben Ideen was wir machen können.
00:02:21: aber so richtig sprachreif ist noch nichts.
00:02:24: Wir kennen das ist direkt gegenüber des Rathauses am Johannes Raubplatz.
00:02:28: Beide kennt man.
00:02:28: Was gehört dann auch alles dazu zu dem Objekt?
00:02:31: Ja, dass was man so am Wert sieht, das ist die Front.
00:02:33: Da oben ist die Gesellschaftkonkordia also ganz wichtig.
00:02:37: Gesellschaft Konkordia gekauft, sondern das Haus wo die Gesellschaft halt Mieter ist.
00:02:42: Dann gibt es da einen Kundencenter der Stadtwerke und ansonsten steht er ziemlich viel leer.
00:02:47: Okay, all das heißt, da ist aber ordentlich was zu erledigen dann?
00:02:50: Genau!
00:02:50: Da haben wir also auf jeden Fall siebzig Prozent Leerstand und daher einiges zu entwickeln.
00:02:56: Und das alte Kino der FIDA-Balast gehört auch dazu.
00:02:59: Achtundneunzig geschlossen.
00:03:00: Wieviel Kino ist das eigentlich noch?
00:03:02: Das sieht noch so aus wie acht neunzig.
00:03:05: also ich war selbst da noch irgendwie sieben neunzeig und hab da titanik geguckt.
00:03:09: Und wenn man dadurch läuft wir hatten jetzt mal so instagram real das haben auch viele Wuppertalerinnen und Wuppertaaler gesehen.
00:03:16: Also das sieht noch aus wie damals, also es riecht auch nach Popcorn.
00:03:19: Ich habe nicht so das Gefühl dass es noch so riech wie früher.
00:03:24: Die Kinostühle sind weg und da hängt doch keine Leinwand mehr.
00:03:27: aber der Treppenaufgang und die Passage... Also wer das kennt von früher wird das auf jeden Fall wieder erkennen.
00:03:33: Wir denken alle oh kommt da wieder ein Kino rein?
00:03:36: Muss man sagen ne oder vielleicht dann doch?
00:03:38: Also wir sind für alles offen und haben auch schon mit einigen aus Wuppartal gesprochen.
00:03:43: auf jeden Fall was vor, also die Wunschvorstellung ist das da wieder etwas Kulturelles hinkommt.
00:03:48: Dass da was ist wo auch für die Öffentlichkeit zugänglich ist dass man es einfach wieder erlebbar macht in der Stelle.
00:03:56: und wie gehen sie eigentlich dann jetzt vor?
00:03:57: Also wer hat da die Ideen wie funktioniert sowas.
00:04:00: Ja, wir sind natürlich hier in Wuppertal gut vernetzt und haben jetzt auch verschiedene Leute angesprochen.
00:04:06: Und es melden sich auch Leute bei uns die da Interesse haben oder sich einbringen vom kleinen Ladenlokal bis halt zu der Kinofläche.
00:04:14: Wir müssen jetzt natürlich mal sortieren und schauen und gucken was so zusammen passt und was gut reinpasst und entwickeln das jetzt?
00:04:21: Das liegt ja zentral in der Innenstadt quasi direkt am Johannes-Raubplatz.
00:04:25: Geht man dann nochmal anders ran als wenn es irgendwo in der Stadt so ein bisschen versteckt ist?
00:04:29: Ja, also muss ich natürlich darüber im Klaren sein dass wir da in sehr präsenter Stelle sind und da sehe ich aber auch die Chance weil ich habe so ein bisschen das Gefühl Barmen ist ein kleines bisschen Umbruch.
00:04:40: Wir haben ja da die Neugestaltung von der Fußgängerzone kulturteppig barmen ist da so'n Stichwort Und Da hab Ich So Den Eindruck Dass Da Was Passiert und dass wir Natürlich Da Auch unseren Teil zu beitragen Können.
00:04:55: Das gegenüber direkt vom Rathaus an dem tollen Platz, da halt auch in Zukunft was passiert.
00:05:00: Wir werden das natürlich weiter beobachten.
00:05:02: Was kostet eine so ein Gebäude?
00:05:04: Werden Sie nicht verraten oder?
00:05:05: Nein, das kann ich leider nicht veraten!
00:05:08: Okay, das bleibt geheim.
00:05:09: Ja,
00:05:09: das ist geheim!
00:05:10: Wenn wir euch jetzt im Radio Musiklauf dann reden wir hier weiter.
00:05:14: ich habe Fragen dazu wie sie vorgehen beim Umbaolter Gebäude.
00:05:17: Das hört ihr dann im Elbertalk Podcast.
00:05:19: den gibt es in jeder Podcast App.
00:05:21: Wir gehen direkt in den Podcast.
00:05:23: also diese Revitalisierung als alten Gebäuden Neue machen oder was neues reinmachen das ist ja so quasi Ihr Ding.
00:05:30: Wie entscheiden Sie denn bei so einem Gebäud?
00:05:32: Ja das funktioniert damit das machen
00:05:33: wir.
00:05:34: Ja, das fängt am Anfang damit an dass wir uns erstmal angucken müssen was haben wir da überhaupt.
00:05:39: Also es ist nicht überall passt Wohnraum.
00:05:42: andererseits kann man jetzt natürlich auch nicht in jede Immobilie irgendwie eine Physiotherapie reinmachen.
00:05:48: also als erstens müssen wir uns genau angucken wo sind wir hier und was haben für Grundvoraussetzungen?
00:05:53: Und dann im zweiten Step sprechen wir halt mit Nutzern, mit konkreten Nutztern weil der Umbau erfolgt dann immer auch für den Nutzer.
00:06:02: Wie kommen Sie an die Gebäude?
00:06:04: Die stehen meistens nicht im Internet.
00:06:08: Im Fall Concordia, das ist auch eine große Ehre für mich.
00:06:11: Hier wurde ich von der Gesellschaft Concordias angesprochen als Wuppertaler Projektentwickler, der ein bisschen Erfahrung mit dem Thema Altbausanierung auch Denkmalschutz hat.
00:06:19: und das sind dann so Sachen wo man natürlich über das Netzwerk da mal einen Anruf kriegt und wo wir dann gefragt werden wäre das nicht was für euch?
00:06:27: Und wenn Sie dann so dass die erste Mal durchgehen sehen sie schon wie das werden könnte.
00:06:31: Manchmal ja.
00:06:36: Manchmal hat man schon direkt eine Idee vor Augen, wie das dann später mal aussehen kann.
00:06:41: Und
00:06:41: wie oft wird es so?
00:06:42: Wie bei der ersten Idee?
00:06:44: Manchmal!
00:06:46: Und sind das Ihre Pläne?
00:06:49: oder machen Sie das mit jemandem zusammen oder besprechen sie sich da?
00:06:53: Ja wir sitzen natürlich im Büro zusammen.
00:06:56: Mein Geschäftspartner ist Architekt der Herr Pinker und wir machen das natürlich zusammen Aber meistens halt genauso wie der Nutzer oder die Nutzerin, das dann halt von uns gerne hätte.
00:07:06: Also da kriegen wir Vorgaben und finden dann einen Mietinteressenten wo wir sagen oder ein Kaufinteressentin.
00:07:11: manchmal verkaufen wir die Sachen ja auch und gucken dann dass was für die so möglich machen wie das halt gewünscht ist.
00:07:18: Und Wohnungen hauptsächlich?
00:07:20: Größenteils Wohnung!
00:07:21: Ja.
00:07:22: Und haben Sie einen bestimmten Stil?
00:07:25: Also gibt es so das Düsselhaus oder die Düsselwohnung, die man sofort erkennt?
00:07:29: Nee, es gab mal eine Zeit lang... Da haben wir die Häuser immer in der gleichen Fassadenfarbe gestrichen.
00:07:33: Weiß!
00:07:34: Nein nicht weiß aber nein, es gibt das nicht weil die bei in dem im Altbau oder in der Projektentwicklung ist ja nochmal ein Unterschied ob ich jetzt den Altbau saniere oder wirklich ne brachliegende Industriefläche habe oder na alte Schule.
00:07:46: da muss man immer individuell gucken was funktioniert da und hat auch manchmal mit dem Denkmal abzutun wo man auch Vorgaben Wo wir Vorgaben bekommen, die wir dann erfüllen müssen.
00:07:54: Da sprechen wir gleich auch mal drüber wie ist das denn mit dem Denkmalschutz in Wuppertal?
00:07:57: Da haben ja viele Gebäude, die denkmalgeschützt sind.
00:08:00: Wie sehr passen Sie Ihren neuen Stil an das Gebäudee an?
00:08:04: Ja da geben uns große Mühe dass das schon passend ist.
00:08:09: Wir müssen natürlich immer schauen weil gesetzliche Vorgaben, manchmal an Energievorgaben oder so.
00:08:17: Oder Brandschutz ist ja auch ein wichtiges Thema wo wir manchmal nicht ganz so originalgetreu dann arbeiten können oder dürfen.
00:08:25: aber meistens passt das schon ganz gut zusammen was wir da herrichten.
00:08:29: und
00:08:29: wenn sie dann anfangen zu bauen wie oft gibt's da Überraschungen die noch irgendwo hinter Abdeckungen schlummern oder so?
00:08:36: Ja, ich will jetzt nicht sagen jeden Tag.
00:08:38: Aber das ist natürlich oft eine Wundertüte und das wird uns sicherlich auch an dem Concordia-Objekt an der ein oder anderen Ecke werden wir dann noch irgendwelche verborgenen Schätze oder auch Nichtschätze finden.
00:08:50: also Das ist natürlich unser tägliches Brot.
00:08:53: Was war die beste, die positivste Überraschung, die Sie da mal erlebt haben?
00:08:56: Jetzt
00:08:56: muss ich überlegen!
00:08:57: Oder gibt es sowas überhaupt hier schon?
00:08:58: Ja doch
00:08:58: doch, also wir haben schon... Jetzt fällt mir gerade was ein, am Rott eine neue Decke runtergezogen und da drunter war dann noch wirklich der originale Stuck, der hundert Jahre dahinter so einer Deckenplatte schlummerte.
00:09:11: Und das bleibt dann
00:09:12: aber auf jeden Fall?
00:09:12: Ja natürlich!
00:09:13: Das bleibt dann.
00:09:14: Und kennen Sie Leute die sowas dann renovieren können?
00:09:16: So ein
00:09:16: Stuck?!
00:09:18: Die haben wir auch tatsächlich in der Firma, also da gibt es den ein oder anderen die da sehr geschickt sind und damit auch umgehen können.
00:09:24: Ja
00:09:24: das ist so.
00:09:24: wenn ich so eine Anbriller Vettel denke oder so, dann gibt's ja viele Stuckdecken glaube ich auf
00:09:28: jeden Fall.
00:09:29: Und die Häuser da, die sind auch so besonders schön.
00:09:31: Warum wird eigentlich
00:09:32: heute
00:09:32: nicht mehr so gebaut?
00:09:34: Das hat vor allen Dingen was mit den Kosten zu tun wirklich.
00:09:38: Also unser Thema ist natürlich immer Wie hoch ist die Miete, wie hoch ist der Kaufpreis?
00:09:43: und schön bauen ist.
00:09:45: So leid mir das tut oder wem ihr das auch tut es einfach teurer als... einfach und schlicht zu bauen.
00:09:50: Okay,
00:09:50: das heißt aber auch die schlechte Nachricht für in achtzig bis hundert Jahren wird niemand sagen wo zwei tausend sechsundzwanzig da haben sie aber schön gebaut?
00:09:57: Nee,
00:09:57: dass nicht!
00:09:58: Aber vielleicht sagen wir ja zweitausend sechsten zwanzig wurde einiges Schönes erhalten.
00:10:03: Haben wir denn noch viele alte Häuser im Wuppertal, die Sie theoretisch revitalisieren könnten?
00:10:08: Ja als Wupper teilt dann unglaubliches Potenzial.
00:10:11: Wir haben ja riesige Altbaubestände, wir haben ja das größte zusammenhängende Gründerzeit viertel mit dem Brillerviertel.
00:10:19: Industrie und Gewerbe, was so heute nicht mehr funktioniert.
00:10:22: Die gehen ja gerne lieber auf die grüne Wiese direkt an der Autobahn und dann werden diese Flächen halt frei und da sehen wir großes Potenzial.
00:10:28: Und Brillerviertel ist das nicht?
00:10:29: Das sind schon alles sanierte Wohnungen und Häuser oder?
00:10:32: Ja, das ist quasi fertig!
00:10:36: Dann gehen wir wieder live.
00:10:37: unter anderem haben sie das Kommerzbankgebäude in Elberfeld am Neumarkt gekauft und umgestaltet.
00:10:44: Was ist denn da bislang passiert?
00:10:46: Ja das Haus haben wir zwei tausend drei zwanzig.
00:10:49: also.
00:10:49: das habe ich zusammen mit einem Geschäftspartner gemacht, mit dem Ulrich Vollmer.
00:10:53: Das haben wir gekauft und von Anfang an war klar die Comerzbank die da im Objekt ist die braucht jetzt nicht mehr alles an Bankarbeitsplätzen und die oberen Etagen stand jetzt auch schon zehn Jahre leer.
00:11:04: Wir waren glücklich dass sich hier in Eberfeld für den Standort entschieden hat.
00:11:08: sie bleiben da und sind auch geblieben Und oben haben wir uns dann halt auch Gedanken gemacht okay was machen wir denn jetzt hier?
00:11:18: Wir haben eben schon über das Concordia Gebäude gebrauchen im Bahn, was ja so richtig schön ist.
00:11:22: Das Commerzbank-Gebäude ist wohl mit das hässlichste, was da steht wie?
00:11:25: Warum haben Sie gesagt, oh, machen wir!
00:11:27: Ja der graue Betonklotz mitten zwischen Poststraße und Wall ist ein massives Gebäudee ist irgendwie nicht im Sinne der Nachhaltigkeit.
00:11:39: Also haben wir gedacht, okay irgendwas müssen wir doch mit der Fassade machen, irgendwas anstrich verputzen oder verkleiden.
00:11:45: und dann kam die Idee, wir könnten doch da eine Begrünung
00:11:49: anpflanzen.".
00:11:50: Wie wird das aussehen?
00:11:54: Das Gebäude ist terrassenförmig aufgebaut und es gibt halt die Möglichkeit ringsherum an den Fassaden zu Kübel aufzustellen.
00:12:02: Und das haben wir jetzt auch schon gemacht, also die ersten Kübel stehen seit anderthalb Jahren da und man kann wenn man nach oben guckt auch schon die ersten Fortschritte sehen.
00:12:09: Aus den Kübeln wächst dann verschiedene Pflanzen, wo es Konzepte gibt wie das auszusehen hat werden eingepflanzt und ragen über die Brüstung drüber.
00:12:21: Das ist eine richtig gute Idee.
00:12:23: Ja, sehr schön!
00:12:24: Oben gibt es so?
00:12:25: einen Veranstaltungsort haben wir gerade schon angedeutet quasi mit einer Dachterrasse.
00:12:29: Wer hatte denn die Idee dazu?
00:12:32: Die Idee ist tatsächlich erst später entstanden weil wir haben quasi unten angefangen also mit der dritten Etage.
00:12:38: da ist ein Co-Working Space das Studio One reingekommen was super angenommen wurde.
00:12:43: in Wuppertaler sind viele Startups Gründerinnen und Gründern.
00:12:47: junge Unternehmerinnen und Unternehmer sind da und nutzen das fleißig und da gibt es auch Besprechungsräume, die man dann dazu mieten kann.
00:12:54: Und unser Geschäftsführer da.
00:12:56: der Herr Henkelz und Gründer des Ganzen hat dann gesagt wir könnten eigentlich da oben auch noch mal so eine große Eventfläche machen für die ganz großen oder für die großen Events oder Für die Besprechungen und Tagung von den Firmen.
00:13:09: Das ist jetzt quasi so eine Rooftop-Veranstaltungsfläche, richtig schön.
00:13:13: Was ich so verrückt finde die Fläche war ja schon da das war hervor so ne Kiesfläche also ein Dach quasi draußen.
00:13:18: Warum ist davor noch keiner drauf gekommen deine Terrasse raus zu machen?
00:13:21: Ich glaube dass es nicht so im Interesse der Bank gewesen wird ja auch alles aus Frankfurt entschieden.
00:13:29: Wuppertaler-Eigentümer, das wir da so gesagt haben.
00:13:32: Die Terrasse muss man eigentlich nutzen weil wenn man damals auf der Terrasche war gerade wenn die Sonne runtergeht und man hat diesen Blick aufs Rathaus und auf unsere diese dreihundertsechzig Gradblick Das ist schon toll!
00:13:43: Also wenn ihr mal einen Veranstaltungsort sucht mitten in der City wäre da jetzt ist schräg gegenüber der Kaufhof.
00:13:50: Hätten Sie da Ideen was man da machen könnte?
00:13:53: Ideen haben wir immer.
00:13:56: Besonders wichtig ist, dass da was passiert.
00:13:58: Deswegen begrüße ich das auch, was unsere Oberbürgermeisterin da jetzt in die Hand genommen hat.
00:14:02: und da irgendwo... Das Schlimmste wäre einfach für Elberfeld wenn das jahrzehntelang leer steht und vor sich hingammelt.
00:14:09: Also deswegen muss eine Nutzung rein, das ist für unser City-Elberfeld total wichtig.
00:14:14: Würden Sie das machen?
00:14:17: Bisher wurde ich nicht gefragt.
00:14:19: Okay, der Tür ist noch offen.
00:14:21: und nochmal exklusiv gefragt für den Podcast viele alte Gebäude in Wuppertal ne stehen ja unter Unterdenkmalschutz.
00:14:27: wie schwierig ist das dann für sie?
00:14:29: Denkmalschutz ist ja jetzt grundsätzlich erstmal nicht das Problem weil wir von unserer Philosophie zunächst einmal Wir haben auch ein Interesse daran, das Gebäude zu erhalten.
00:14:39: Also wir begrüßen das und ich finde es immer gut.
00:14:43: Und ich finde den Austausch dann mit dem Denkmannamt gut weil da sitzen Damen und Herren die haben wirklich Ahnung und die sagen dann die Farbe passt perfekt an die Fassade oder so kann man das nachbilden?
00:14:55: Oder eben nicht nachbildend lieber neu ergänzen und von daher sehe ich Denkmalschutz als Chance.
00:15:00: Aber die krassen Auflagen sind nicht so wo sie denken oh da hätten wir das jetzt machen können geht nicht?
00:15:07: Ja, wir sind ja immer da bemüht die Struktur und die Substanz zu erhalten.
00:15:14: Manchmal beißt sich der Denkmalschutz so ein bisschen mit dem Brandschutz.
00:15:17: Da ist es natürlich so dass die Feuerwehr dann sagt, da fehlt noch so einen Rettungspodest und das Denkmalabend sagt nein, da auf
00:15:24: keinen Fall!
00:15:25: Also
00:15:25: so Sachen gibt's natürlich aber meistens findet sich da einfach eine Lösung.
00:15:29: Und kennen Sie inzwischen alle Paragrafen, die es da gibt
00:15:32: Nein.
00:15:33: Aber die meisten oder?
00:15:35: Ja, also nee.
00:15:38: Und jetzt ist ja das Wuppertal der Denkmalamnend hört man immer relativ überlastet.
00:15:41: Die kommen nicht hinterher mit den ganzen Anträgen.
00:15:43: wie erleben sie zusammenarbeit?
00:15:45: Ja, ähnliche Erfahrungen habe ich da.
00:15:49: Es liegt meines Erachtens nicht an den Menschen die da arbeiten.
00:15:52: Da arbeiten gute Leute wie ich gerade schon gesagt hab.
00:15:55: aber das Problem so allgemein auch in der Verwaltung ist halt ja dann fällt einer aus oder eine wegen Elternzeit oder was auch immer und dann gibt es keinen Ersatz.
00:16:04: Dann bleibt die Akte liegen und das zieht sich dann natürlich.
00:16:08: Und das heißt immer?
00:16:08: Die sind hier besonders penibel beim Wuppertaler Denkmalamt.
00:16:11: erleben Sie das auch?
00:16:13: Nein, das habe ich so noch nie erlebt.
00:16:14: also Ich bin immer gut klargekommen.
00:16:16: Okay,
00:16:16: und haben Sie auch Häuser an denen diese schöne Imalie Pläckerte dran ist?
00:16:20: Wo dann Denkmal draufsteht über dem Waffen?
00:16:23: Ja!
00:16:23: Und wie fühlt sich das an?
00:16:24: Das ist natürlich ein gutes Gefühl wenn man die Bestätigung bekommt.
00:16:28: Wir gehen wieder zurück in die Live-Sendung... Ja,
00:16:39: das wünsche ich mir.
00:16:40: Den Song finde ich toll!
00:16:41: Den fand ich schon immer toll und ich find so bitter süß... Das ist ja auch wie unser Wuppertal.
00:16:45: Ah,
00:16:45: absolut!
00:16:46: Also bitte schön the verb jetzt bei Radio Wuppertaat.
00:16:57: Ein Projekt das ihr entwickelt haben ist der Hochbunker am Rott.
00:17:01: Da sind fünfzehn Wohnungen reingekommen.
00:17:03: Erst mal, wie sind sie an denen überhaupt gekommen?
00:17:07: Das kam tatsächlich über unseren meinen Geschäftspartner, Antonio Pinker.
00:17:10: Der Architekt kam damit irgendwann um die Ecke, wo er das jetzt irgendwo herhat.
00:17:14: Ich glaube doch über die Wirtschaftsförderung der Stadt Wuppertal, die hat uns angesprochen.
00:17:19: und dann haben wir gedacht okay ist ein dunkles Gebäude aus dunklen Zeiten und da jetzt Wohnraum reinzubringen ist sicherlich ein spannendes Thema.
00:17:29: Und es ist ja einfach so einen dicker Betonklotz dagegen steht?
00:17:33: Was waren da so die größten Herausforderungen?
00:17:35: Die größten Herausforderungen waren auf jeden Fall in dieses Gebäude tageslicht reinten zu bekommen.
00:17:40: Also wir mussten halt Fenster da reinschneiden, ich meine Blöcke für so Terrassentüren haben wir da rausgeschnitten und das ist schon ein Kraftakt gewesen.
00:17:50: Also Bunker hat eine dicke Wende, Meter Fünfzig oder wie dick sind
00:17:53: die?
00:17:53: Ein Meter Fünftig in dem Fall gibt noch dickere.
00:17:55: Wir hatten Glück, wir hatten nur einen Meter Fifftig Und das war dann natürlich ne sportliche Aufgabe.
00:18:00: Wo sind jetzt die Betonklötze, die sie daraus geschnitten haben?
00:18:03: Ja, die wurden halt rausgesnitten und mit den Kranen da so rausgezogen aus dem Gebäude und die haben wir größtenteils.
00:18:10: also ein paar haben wir glaube ich auch entsorgt aber größtentals sind die auf dem Grundstück stehen geblieben.
00:18:14: Da ist noch ein großes Grundstück dabei, sowas Einfriedung als Mauer sozusagen stehen die jetzt darum.
00:18:20: Jetzt ist das Ding ja komplett aus Beton.
00:18:22: Wie kann man denn da ich sage mal neue Rohre, neue Kabel und so weiter verlegen?
00:18:27: Ja das läuft eigentlich dann ähnlich also im inneren Bereich wie bei unseren anderen Altbausanierungen.
00:18:31: Also man baut halt eine komplett neue Haustechnik.
00:18:34: von Keller hat das nicht das Gebäude aber vom Erdgeschoss dann hoch in die einzelnen Wohnungen und die Zwischendecken waren auch gar nicht so dick.
00:18:43: Und wie bunkerig ist das innen jetzt noch?
00:18:46: Also wir haben darauf geachtet, die Geschichte nicht ganz außen vorzulassen.
00:18:52: Wir haben innen immer noch irgendwo die sichtbaren Betonelemente da.
00:18:57: also man sieht... Innen auch noch, dass man in einem Bunker ist.
00:19:01: Beispielsweise haben wir ja jetzt mal kein Paket verlegt was wir sonst gerne machen sondern da ist halt so ein Sichtestricht drin um halt auch dann diese Beton und dieses Bachjale da auch nochmal im Innenbereich wiederzusehen Aber hoffentlich
00:19:12: mit Fußbodenheizung.
00:19:13: Mit Fußbodeneizung natürlich.
00:19:16: Und wenn die Wände aus Beton sind können die Leute denn da... Bilder aufhängen überhaupt?
00:19:21: Ja, das geht schon.
00:19:21: Da gibt es ja spezielle Dübel.
00:19:23: Ja
00:19:23: natürlich!
00:19:25: Bekommst du diese Rückmeldung von den Familien wie das ist die da jetzt wohnen für dich?
00:19:29: Vor allen Dingen hören wir immer die Aussicht ist schön, weil das Gebäude ist halt siebengeschossig.
00:19:34: Steht da am Rott schon nicht ganz unten im Tal und wenn man da so ab der vierten Etage hat man schon einen tollen Blick über Wuppertal und von ganz oben natürlich über die ganze Stadt.
00:19:44: Und die haben ja auch alle schöne Balkone bekommen aus.
00:19:46: Richtig genau!
00:19:47: Ja, die haben wir so davor gesetzt.
00:19:49: Und jetzt was ich auch sehr schön finde ist die Fassade, die ist ja auch nicht mehr bunkerecht.
00:19:52: Die ist ja sehr schön bunt gestaltet?
00:19:54: Wir haben die Fassung saniert aber sollte da auch erkennen, dass es früher mal ein Bunker war und haben damit den Wuppertaler Künstler Max.
00:20:04: Der hat uns dann quasi das soll so bisschen wirken als wird das aufplatzen?
00:20:08: Und darunter ist halt das bunte, das frische... Ja, das war die Idee dahinter.
00:20:13: Sieht man von der Nordbandtrasse?
00:20:14: Bei
00:20:15: der ja zum Beispiel auch die Lego-Brücken gemacht.
00:20:16: Genau, richtig!
00:20:17: Das
00:20:17: ist ja
00:20:18: bekannter Wuppenthaler Künstlern.
00:20:19: Und nochmal exklusiv für den Podcast gefragt.
00:20:22: War so'n bisschen wie sie eigentlich dazu gekommen sind.
00:20:24: was war denn so?
00:20:25: ihr erstes Bauprojekt?
00:20:27: Das war tatsächlich, also ich komme ja aus der Sanierungsabteilung.
00:20:31: Also ich bin ja die Immobilien Revitalisierung.
00:20:36: bevor ich mich mit dem Herrn Pinker zusammen getan habe und meine ersten Projekte waren tatsächlich in Eberfeld Neumarktstraße hab' ich ein Objekt saniert komplett das Stand leer Ja, und dann ging's so weiter.
00:20:48: Wir haben Unterbarma-Friedhof ein Industrieareal da sind Lofts reingekommen, Wohnungen reingegkommen Dann eine Schule an der Wiesenstraße.
00:20:55: ich glaube da sind nur Lehrer eingezogen oder überwiegend Lehrer.
00:21:00: Und dann ging das so weiter ja.
00:21:01: Und wann war Ihnen klar?
00:21:03: Das ist genau das was ich machen will.
00:21:05: Das war schon ziemlich früh klar, also dieses Potenzial dann zu sehen.
00:21:08: Da steht was leer seit vielen Jahren teilweise und da Wohnraum um drauszumachen.
00:21:13: das fand ich von Anfang an einfach
00:21:15: spannend.
00:21:16: Und warum nur in Wuppertal oder fast nur in wuppertall?
00:21:20: damit was zu tun.
00:21:21: Also hier kenne ich mich aus, hier weiß ich welche Ecke funktioniert oder wo kann ich was bauen?
00:21:28: Ich habe ein Netzwerk, ich hab meine Handwerker hier und ich kann auf Leute zurückgreifen denen ich vertrauen kann.
00:21:34: und das ist natürlich der absolute Standortvorteil Wuppertal neben der Tatsache dass ich auch Wupperteil Fan bin.
00:21:40: ja also mir gefällt die Stadt wirklich gut und ich sehe auch da großes Potenzial.
00:21:45: jetzt ist ja Wupperta nicht so die Hochglanzstadt oder schlecht?
00:21:50: Ja, ich finde es genau so.
00:21:51: Finde ich's richtig.
00:21:52: also da ist natürlich Potenzial.
00:21:53: das kann auch ausgeschöpft werden.
00:21:56: Ich bin auch ein Freund der Buga und des Pina Bauschtheaters.
00:21:59: Ich find das toll dass wir in Wuppertal solche Projekte machen dadurch eine Aufmerksamkeit bekommen Aus ganz Deutschland ja die dann Wuppertaal mal ein bisschen mehr sehen.
00:22:10: Wir sind die grünste Großstadt Europas und haben trotzdem das Potenzial, dass hier noch nicht alles so unglaublich teuer ist wie jetzt in Köln oder Düsseldorf.
00:22:18: Also wir sind ja ein bisschen im Mittelfeld unterwegs und da sehe ich einfach Potenziale.
00:22:22: Ganz Deutschland guckt auf Wuppertal?
00:22:24: Haben Sie gerade gesagt gucken sie denn auch so nach Deutschland und denken ach da könnte ich jetzt aber auch mal was machen Ein bisschen größer werden vielleicht?
00:22:32: Natürlich, also ich gucke mir auch mal in anderen Städten spannende Immobilienprojekte an und wir machen auch schonmal das ein oder andere aber eher kleinere Sachen.
00:22:41: Ich bleib bei Wuppertag.
00:22:43: Und es geht ja immer um viel Geld!
00:22:45: Wir haben eben über Concorde gesprochen.
00:22:46: sie sagen nicht was es gekostet hat.
00:22:49: Im groben kommen Sie wahrscheinlich mit Millionenbeträgen in Kontakt sag' ich jetzt mal so ne wie kommen Sie damit klar?
00:22:55: Soviel
00:22:55: Geld?!
00:22:56: Ja doch, das funktioniert.
00:22:57: Weil es ist am Ende eine Rechenaufgabe und ob man für etwas wenig oder viel bezahlt wenn das Projekt dahinter funktioniert dann ist die Summe eigentlich egal
00:23:08: Und sie haben keine schlaflosen Lächte, wenn Sie jetzt wieder so viel Geld reingesteckt haben.
00:23:11: Deswegen
00:23:11: nicht.
00:23:13: Das ist doch eine gute Nachricht!
00:23:14: Dann gehen wir noch mal in die Leitsendung.
00:23:16: Zum Beispiel haben Sie auch ein Holz aus einem Meerfamilienhaus aus Holz gebaut?
00:23:21: Das erste Mehrfamilenhaus in Wuppertal komplett aus Holz?
00:23:23: wie kam es dazu?
00:23:24: Ja das ist tatsächlich eher so ein Projekt von unserem Architekt Tony Pinker.
00:23:28: der hat sich da mit beschäftigt Wie kann man das bauen nachhaltiger machen und auch schneller?
00:23:34: also in Zeiten steigender Kosten ist es für uns ja auch immer Thema, wie können wir auch etwas schneller und günstiger bauen?
00:23:41: Und da sind wir auf diese oder ist eher auf die massive Holzbauweise gekommen.
00:23:46: Also das ist quasi ein gepresstes Holz also ein nachhaltiger Rohstoff was aus dem Abfall der Holzindustrie irgendwo gewonnen wird.
00:23:55: Da haben wir halt die Möglichkeiten wie ein massives Gebäude sowas zu errichten.
00:24:02: Fühlt sich Wohnen in so einem Holzhaus anders an?
00:24:05: Also ich wohne selber leider nicht in einem Holzhaus, aber ich habe von den Leuten gehört die da wohnen.
00:24:10: Dass man das eigentlich gar nicht mehr so richtig mitbekommt weil die Wände sehen am Ende innen so aus wie bei einer herkömmlichen Bauweise und das Gefühl ist glaube ich ähnlich.
00:24:20: Und
00:24:20: wie oft kriegen Sie die Frage Wie brandgefährlich ist ein Holz Haus?
00:24:25: Die Frage kommt auch schon mal auf Brandschutz, Schallschutze-Energie und da sind die Werte und Fakten ähnlich wie bei der massiven Bauweise.
00:24:35: Also das brennt einfach nicht so schnell zumindest.
00:24:37: Sie haben
00:24:38: gerade schon die Nachhaltigkeit angedeutet, die Ihnen so wichtig ist.
00:24:42: warum eigentlich?
00:24:43: Ja das hat natürlich damit was zu tun dass wir Immer schauen, wo können wir nachhaltiger bauen?
00:24:51: Was können wir recyceln.
00:24:53: Das ist beispielsweise bei einem anderen Projekt haben wir alte Ziegelsteine genommen.
00:24:58: damit verkleiden wir jetzt wieder die Fassade da machen schon immer Gedanken drüber.
00:25:02: Wo können wir ansetzen was können wir ein bisschen besser machen?
00:25:05: und ist nachhaltig bauen nicht immer ein bisschen teurer?
00:25:08: Nicht unbedingt, also im Falle der Ziegelsteine ist es sicherlich günstiger die alten Verhandlungen zu benutzen als neu zu kaufen.
00:25:16: und bei der massiven Holzbauweise sind wir zwar ähnlich was die Baukosten betrifft zur herkömmlichen Bauweise.
00:25:23: Wir haben allerdings den Vorteil dass wir die Gebäude viel schneller errichten können und das spart dann natürlich auch wieder Zinsen in der Bauzeit und so was halt.
00:25:30: Ja muss man auf viel rechnen dann ne?
00:25:32: Ja das ist viel Mathematik.
00:25:34: Und diese alten Ziegel wo kriegt man die denn her überhaupt?
00:25:37: Ja, einige mussten man nachkaufen.
00:25:40: Weil nicht alle haben wir so in unseren Baufarben gehabt.
00:25:43: aber einiges ist jetzt da aus dem Hochbunker gekommen wo wir eben drüber gesprochen haben.
00:25:47: Da sind zur Zwischenwende rausgekommen.
00:25:49: Dann ist es ein bisschen aufwand weil die müssen ja sauber gemacht werden auf Paletten gestapelt werden.
00:25:53: dann haben wir die zwischen gelagert und dann sind Die dazu der anderen Baustelle gekommen und das sieht man Jetzt am unterbarm erfriedhof in Unterbaum.
00:26:00: ganz schön wie jetzt.
00:26:00: die alten ziegel da dass neue den Neubau quasi verkleiden.
00:26:04: Aber
00:26:04: wie schön eigentlich wenn Ziel, die schon im Wuppertal waren eigentlich nochmal Verwendet oder?
00:26:08: Ja finde ich auch.
00:26:10: So zum Schluss ohne dass wir zu viel verraten.
00:26:13: aber wie wohnen Sie selbst?
00:26:14: ist Neubau sanierter Altbau?
00:26:17: Ich wohne mit meiner Familie auf Lichtscheid.
00:26:20: Wir haben da vor vielen Jahren schon bald schon zwanzig Jahre sehr ein sechziger jahre Haus gebaut was auch komplett sandierungsbedürftig war und das war auch einer von den Projekten damals.
00:26:32: Das eigene Haus dann wo noch die Familie eingezogen ist und früher auf meinem Büro noch mit im Haus war, ja da wohne ich.
00:26:39: Also selbst umgebaut ne?
00:26:40: Selbst umgebaut!
00:26:41: Und
00:26:42: ist das so dass Sie heute denken ah da würde ich aber heute ein bisschen anders machen?
00:26:45: Ja das ist natürlich so, also damals hatten wir andere Vorstellungen und so weiter und alle fünf Jahre kommen dann auch mal die Handwerker zu uns und wird dann auch wieder was umgebaut.
00:26:56: Da müssen wir mal zum Chef da der braucht etwas mehr.
00:26:57: Ja
00:26:58: genau, die haben leider nie Zeit für uns.
00:27:01: Dann gehen wir doch einmal in den Podcast.
00:27:03: Das war's, das war der Elbertalk.
00:27:04: Wie war es?
00:27:05: Ja super!
00:27:06: Total!
00:27:07: Vielen Dank für das Gespräch.
00:27:08: Haben wir echt Freude bereitet?
00:27:10: Wir haben viele spannende Sachen erfahren die man sich sogar nicht so klar macht auch wie sie mit dem Geld umgehen müssen jeden Tag.
00:27:16: Würden Sie den Elbertock weiter empfehlen?
00:27:18: Auf jeden Fall ist eine schöne Geschichte hier und ich habe mich hier sehr wohl gefühlt.
00:27:23: Vielen Dank, sehr schön.
00:27:24: Das freut mich.
00:27:25: Wo gehts jetzt von hier aus für Sie als nächstes
00:27:26: Himmel?
00:27:26: Ich treffe gleich meine Frau und wir gehen wahrscheinlich was essen in Elberfeld.
00:27:32: Dann ein schönes Wochenende.
00:27:33: Danke Ihnen auch!
00:27:58: Abonniert uns gerne, gebt uns fünf Sterne und aktiviert die Glocke damit ihr keine Folge verpasst.
Neuer Kommentar