ELBA-Talk mit Ulrich Christenn

Shownotes

Pfarrer, Politiker, Fundraiser, Fahrradfan - Ulrich Christenn macht in Wuppertal irgendwie alles. Im ELBA-Talk spricht er mit Michael Brockordt über seinen Job bei der Diakonie, wo er als „moderner Robin Hood" Fördermittel für soziale Projekte organisiert - und verrät, dass in NRW allein durch Kirchenkollekten rund 50 Millionen Euro pro Jahr zusammenkommen.

Als Fraktionsvorsitzender der Grünen im Stadtrat kämpft er für Klimaschutz und Fahrradwege, am Arrenberg hat er den "Restaurant Day" mitgegründet - ein nachbarschaftliches Fest, bei dem die ganze Welt gemeinsam kocht. Außerdem: Wuppertals Städtepartnerschaft mit dem israelischen Beʾer Scheva, warum Klimapolitik mehr Spaß machen kann als ihr Ruf, und wo der schönste Biergarten der Stadt ist.

Mit exklusiven Bonusfragen, für die im Livesendung keine Zeit mehr war.

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00:00:00: Der Elbertalk ist das ausführliche Interview bei Radio Wuppertal jeden Freitag um fünfzehn Uhr live aus unserem Studio in der alten Elberfabrik, in Wuppertaal-Elberfeld und hier als Podcast mit exklusiven Podcastbonusfragen für die in der Live Sendung keine Zeit mehr war.

00:00:16: Ich bin Michael Brockhortt und heute isst mein Gast Ulrich Christen, Fahrer, Politiker, Spendensamler, Fahrradfahrer.

00:00:22: ganz viel Ehrenamt!

00:00:23: Viel am Ahrenberg in Wupathal.

00:00:25: bevor es losgeht in die Sendung.

00:00:27: kurzer Check-In herzlich willkommen erst mal

00:00:29: Ja, danke dass ich hier sein darf.

00:00:30: Wie

00:00:30: war deine Woche?

00:00:32: Also sehr vollgepockt mit vielen Terminen und so aber bei dem schönen Wetter einfach ganz klasse!

00:00:37: Und

00:00:37: wo kommst du jetzt gerade

00:00:38: her?

00:00:39: Ich bin tatsächlich grad mit einem Fahrrad hergekommen von zu Hause.

00:00:42: natürlich ich brauchte noch ein paar Kilometern fürs Stadtradeln.

00:00:44: Ah ja ok, Stadtraten können wir gleich mal drüber sprechen.

00:00:47: auch über Deine Fahrrad-Obsession möchte ich mal sagen Was verbindest Du mit Radio Wuppertal?

00:00:54: Ja, also ich muss ja zugeben.

00:00:55: Wir kennen uns ja schon ein bisschen länger.

00:00:56: Ich habe hier Anfang der zweitausender auch mal gearbeitet.

00:00:59: als Freie hat mir so ein bisschen Geld verdient.

00:01:02: Ich hab damals die Webtime vorbereitet redaktionell vielleicht erinnern sich da noch welche dran.

00:01:06: Oh das war unsere innovative Internet-Sendung?

00:01:09: Genau eine Stunde lang über Internet im Radio.

00:01:12: Damals in diesem Dotcom boom hatte total Spaß gemacht und war richtig klasse!

00:01:16: Und das ist eben auch der Grund warum wir uns duzen.

00:01:19: falls sich jemand fragt was erwartest du vom Elbertalk?

00:01:22: Also ich habe das ja schon in meiner Vorenkündigung gesagt, nachdem ich vor ein paar Wochen hier gegen Jens Fosknaden losgescheitert bin.

00:01:29: Gegen dem Besserquisser.

00:01:30: Bin ich froh dass du mir einfache Fragen stellst hoffig oder so?

00:01:34: Da stellt

00:01:34: sich noch raus

00:01:35: genau!

00:01:36: Habe ich vielleicht weniger Druck?

00:01:37: Ja ich freue mich drauf, es wird ein tolles Gespräch.

00:01:39: Es gibt so viele Themen über die wir reden können.

00:01:41: Wir könnten wahrscheinlich zwei Stunden Elba Talk machen heute Dann starten wir rein in die Live Sendung.

00:01:53: Das ist

00:01:54: unser

00:01:54: großes Interview zum Start ins Wochenende.

00:01:57: Heute mit Ulrich Christen, hauptberuflich evangelischer Pfarrer Politiker im Stadtrat jede Menge Ehrenämter und diese Woche bist du mit dem Kaiserwagen gefahren?

00:02:05: Ja

00:02:06: natürlich!

00:02:07: Der Höhepunkt als Wuppertaler endlich mal wieder mit unserem Schmuckstück zu fahren.

00:02:11: ich fand es klasse toll die Leute haben alle wunderbar gewunken Und es hat so richtig wieder gerumpelt wie damals.

00:02:17: Da

00:02:17: sind wir verrückt, denn man hört den immer schon von weitem anreichend.

00:02:21: Viele Themen über die wir sprechen werden und du hast vorab gesagt, du kennst den besten Biergarten der Stadt.

00:02:26: da wollen wir natürlich auch erfahren was das für... Den schönsten!

00:02:30: Machen wir gleich mal.

00:02:32: Bleib bis zum Ende dran wenn du Leute triffst kennenlernen.

00:02:36: Was sagst du denen zuerst?

00:02:37: Über dich?

00:02:38: Also wenn die Leute natürlich noch meinen Beruf fragen, dann sage ich das eben dass ich bei der Diokonie für Fördermittel Funchwasing arbeite und dann sage immer das einfache Bild.

00:02:47: Ich bin so ein moderner Robin Hood.

00:02:48: Ich versuche das Geld von den Reichen zu nehmen und gebe es in Armen.

00:02:51: Das erklärt so ein bisschen.

00:02:52: was aber letztlich ist die Frage was die Leute interessiert und engagiert am Ahrenberg oder in der Kirchengemeinde.

00:02:59: Da gibt's tolle Geschichten.

00:03:01: Ab und zu wollen die Leute auch mal was wissen, was ich als Lokalpolitiker mache.

00:03:04: Und diese Geschichten hören wir alle heute Nachmittag.

00:03:07: jetzt mal so die evangelische Kirche.

00:03:09: wie bist du da eigentlich dazu gekommen?

00:03:12: Also ganz ehrlich bin da reingeboren.

00:03:15: Wir haben ja Wuppertal ja viele verschiedene Kirchengemeinden und Religionsgemeinschaften, aber ich bin aufgewachsen in den Wichlinghausen.

00:03:21: In einer sehr aktiven engagierten Gemeinde wo wir so ganz klassisch Kindergottesdienst, CVTM Jugendarbeit erlebt haben, ganz tolle Partys gemacht haben, organisiert haben, wo wir etwas tun konnten.

00:03:32: Und das hat mich so geprägt dass ich gesagt habe Ich will das selber auch aktiv machen.

00:03:36: Irgendwann war klar, dass wir sich dann als Job machen.

00:03:37: Also die Diakonie ist ein Arbeitgeber.

00:03:40: Was ist denn da genau dein Job?

00:03:42: Ich bin beim Diakonielandesverband das heißt wir sind für NRW, Rheinland-Pfalz und Saarland zuständig.

00:03:47: Und zu mir kommen Einrichtungen Kindergarten Altenheim Krankenhaus Die eine neue Idee eine Projektidee haben und sagen Wir brauchen dafür Geld.

00:03:54: und dann gucke ich wo gibt's das Geld?

00:03:56: zum Beispiel bei Aktion Mensch Bei der deutschen Fernsehlotterie bei der Glücksspirale oder beim Ministerium bei der Aktion Lichtblicke, unsere gemeinsame Aktion mit den Lokalradios.

00:04:07: Da sitze ich auch im Vorstand und so versuchen wir halt Projekte möglich zu machen die sonst vielleicht scheitern würden.

00:04:14: Und klappt das immer?

00:04:15: oder wie ist die Erfolgschance?

00:04:18: Also ich sage immer, wenn die Idee gut ist und wenn die Leute wirklich überzeugt sind und begeistert sind von ihrer Sache dann ist Geld nicht das Problem.

00:04:25: Also Bargeld alleine hilft nämlich nicht, sag' ich auch immer, denn wir brauchen engagierte Menschen und die unterstützt sich mit Geld.

00:04:33: aber das Engagement der Einsatz- und Divisionen von Leuten – das ist das Entscheidende!

00:04:37: Aber es ist nicht so, dass du das Geld dann freigeben musst.

00:04:39: Sondern du hilfst dabei, das zu organisieren und da hinzukriegen?

00:04:42: Teilweise

00:04:42: auch!

00:04:43: Also zum Beispiel darf ich die Kollekten verteilen, die Sonntags im Gottesdienst in evangelischem Kirchen gesammelt werden für diakonische Zwecke Altenhilfe Jugendhilfe.

00:04:52: die darf ich mit meinem Team gemeinsam verteilen und da haben wir schon viele, viele hundert kleine Projekte vor Ort gut unterstützt.

00:04:58: Kann man eigentlich sagen was da so Sonntag für Sonntags zusammenkommt?

00:05:01: Ja ich versuch den Leuten immer das mal raten sie mal was kommt da so an Kollekte zusammen?

00:05:05: und tatsächlich Kleinvieh macht auch Mist.

00:05:07: also meine Statistik sagt dass in NRW sonntag-für-sonntag es war.

00:05:11: vor Corona sage ich ehrlicherweise rund eine Million Euro in den Kirchen zusammen.

00:05:16: wirklich katholisch wie evangelisch genau ist.

00:05:19: jetzt ein bisschen weniger, aber immer noch große, große Summen.

00:05:22: Ich

00:05:22: bin ernsthaft überrascht!

00:05:23: Das ist wirklich so viel Geld?

00:05:25: Also pro Jahr rund fünfzig Millionen Euro... die nur durch diese Klingelbeutel-Collecte in den Gottesdiensten zusammenkommen.

00:05:31: Und ganz kurz noch organisatorisch, das ist ja alles Bargeld!

00:05:34: Wie kriegt ihr das denn aufs Konto?

00:05:35: Das ist ein großes Problem.

00:05:37: Das müssen zum Teil halt die Küster oder die Messdiener oder Ehrenamtliche dann zur Bank und zur Sparkasse tragen.

00:05:42: Deswegen habe ich mit ein paar Leuten zusammen eine Spendenapp entwickelt wo man wirklich digital am Ausgang mit dem Handy stehen kann bargeldlos Kollekte geben kann.

00:05:54: Und wird ihr schon angenommen?

00:05:55: Leider noch sehr wenig, aber wir sind dabei das zu verbreiten und mittlerweile gibt es jetzt auch Banken- und andere Zahlungsdienstleister die das Ding auch anbieten.

00:06:02: Zwischenfrage für den Podcast um Geld und Spenden ging es gerade.

00:06:06: Du bist ja auch im Vorstand unserer Aktion Lichtblicke, das ist die Hilfsaktion der NAV-Lokalradis auf von Radio Wuppertal.

00:06:11: Wie kam's eigentlich dazu dass du da reingekommen bist?

00:06:13: Also ganz witzig ich habe vor was war siebenzwanzig Jahren damals Praktikum gemacht beim Kirchenfunk dem Kirchenradio und der Kirchenedaktion und damals ist Lichtblickel entstanden ungefähr so in der vor ja sieben zwanzig Jahre und seitdem bin ich da immer irgendwie mit verbunden gewesen die wir halt das mittragen, wurde dann jemand gesucht und ja seit ich glaube jetzt seit vier fünf Jahren bin ich im Vorstand.

00:06:35: Und was ist da jetzt deine Aufgabe?

00:06:37: Also ganz simpel, es ist ein Verein und ein Verein braucht einen Vorstand.

00:06:40: also das ist so das eigentliche.

00:06:43: Das Eigentliches aber dass wir natürlich alle vier bis sechs Wochen Beiratssitzungen haben wo wir über hunderte von Anträgen entscheiden von Einzelfall-Hilfen für bedürftige Leute, alleinerziehende Mütter und Jugendliche die auf eine Freizeit müssen.

00:06:59: Aber auch für Einrichtungen, die einen neuen Bolzplatz brauchen oder eine Sommerfreizeit für eine ganze Junggruppe.

00:07:05: Genau da hilft ja Lichtblicke – für Menschen in Not sagen wir immer!

00:07:09: Wie bekannt ist denn eigentlich Lichtblickel?

00:07:11: Also ich bin immer wieder erstaunt wo überall Lichtblicken bekannt sind, wer alles mitmacht für Machen und Geld spenden.

00:07:22: Also ist einfach eine super Aktion in NRW ziemlich bekannt.

00:07:25: Und warum ist es eigentlich so wichtig, dass es Lichtblicke gibt?

00:07:29: Es gibt natürlich in Deutschland einen Sozialstaat und wirklich eine gute, gute Struktur das vielen Leuten geholfen wird und da kämpfen wir auch dafür, dass das weiter so ist.

00:07:37: aber es gibt immer wieder Fälle und Leute die fallen durchs Raster und es gibt nette, beim herzige Hilfe von nebenan und das ist Lichtblicke.

00:07:49: Also von Hörerinnen und Hörern für Menschen und Kinder aus NRW und da stehen wir für.

00:07:55: Und wie ist ja so eure Erfahrung?

00:07:57: Ist es so dass Menschen immer noch gerne spenden?

00:08:01: Es ist tatsächlich so, dass die Spendenverhalten in den letzten Jahren relativ stabil ist in der Gesamtsumme aber es werden weniger Menschen die spenden und die werden immer älter.

00:08:12: Die spenden dann aber mehr!

00:08:13: Und das ist so ein bisschen unsere Herausforderung, dass wir also auch jüngere Menschen Leute die im mittleren Alter sind wie ich einfach dazu bewegen und sagen gib was ab.

00:08:22: Sei Teil einer großen solidarischen Gemeinschaft und unterstützt damit.

00:08:27: und ja spenden und geben teilen ist einfach eine beglückende Sache.

00:08:30: Infos zu Lichtblicke findet ihr auf lichtblicke.de.

00:08:34: Zurück ins Live-Interview.

00:08:36: Der Elba Talk, heute mit Ulrich Christen unter anderem Politiker für die Grünen im Wuppertaler Stadtrat seit Jahrzehnte.

00:08:44: Wie bist du denn da schon wieder reingeraten?

00:08:47: Eigentlich bin ich gefragt worden.

00:08:49: Ich habe mich immer politisch interessiert und war in der Schule in der Schülervertretung aktiv und hab das aber danach aus den Augen verloren.

00:08:57: Ja und sage ganz ehrlich im Zuge von Uwe Schneide, wenn es Kandidatur bin ich gefragt worden ob ich das unterstützen will.

00:09:03: Und das hat mich irgendwie so angefixt dass ich gedacht habe ja gerne.

00:09:06: Inzwischen

00:09:06: ist sogar Fraktionsvorsitzender im Stadtrat für die Grünen.

00:09:10: was hast du denn schon für Wuppertal erfolgreich umgesetzt?

00:09:14: Es ist natürlich schwierig für eine kleinere Fraktion wie wir im Moment sind Wenn ich jetzt ganz aktuell mal so gucke, was wir die letzten Wochen gemacht haben.

00:09:23: Es ging vor allem um den Haushalt und das Haushaltssicherungskonzept.

00:09:25: Wir haben uns da sehr intensiv mit beschäftigt.

00:09:27: Haben öffentliche Veranstaltung gemacht mit Bürgerinnen und Bürgern darüber nachgedacht, was für unsere Stadt gut tut.

00:09:33: Und muss man auch sagen, sehr intensif in den Haushall reingeguckt teilweise mit KI-Unterstützung und die Zahlen analysiert.

00:09:40: Da sind uns ein paar Sachen... aufgefallen.

00:09:43: Zum Beispiel, dass es Erhöhungen geben sollte für Dezernentenposten die nur einer Fraktion angehören.

00:09:48: das haben wir dann zum Beispiel verhindert.

00:09:50: oder wir haben jetzt zusätzliche Gelder für Integrationsprojekte im Sport oder für Barrierefreiheit an der einen oder anderen Stelle.

00:09:57: also wir konnten so ein bisschen zumindest in dem Haushalt noch weichen stellen.

00:10:01: Jetzt ist ja lokalpolitik in der Tat wichtig da sind wir uns ja einig weil ihr entscheidet was hier bei uns in der Stadt passiert.

00:10:07: warum ist das eigentlich Unbekannt.

00:10:09: Also fast niemand kennt seine Stadtverordneten?

00:10:13: Ja gut, da kann ich die Frage zurückstellen an euch Medien.

00:10:17: Klar wir fokussieren also die Medien auf die Oberbürgermeisterkandidierenden zum Beispiel und dahinter die Menschen kennt man dann kaum aber im direkten Kontakt.

00:10:27: gerade viele von den Leuten dem Stadtrats sitzen sind auch ehrenamtlich an anderen Stellen aktiv in den Stadtteilen und da kennt man sich schon.

00:10:34: Und wenn wir dann wirklich vor Ort dann mal so Probleme lösen oder angehen, also zum Beispiel jetzt zuletzt das Thema Kanal Anschlusszwang, Regenwasserversicherung klingt total dröge ist aber ein ganz spannendes Thema und für einige Leute wirklich ganz dramatisch auch von den Kosten her.

00:10:48: Da war ich z.B.

00:10:49: mit dem Kollegen Alex Hobusch und anderen im Vorwinkel unterwegs.

00:10:52: und die Menschen, die da jetzt hoffentlich Besserung bekommen, die sind froh und kennen uns.

00:10:59: Wenn ihr Sitzung macht im Stadtrat, bekommt ihr vorher so Unterlagen die man so durcharbeiten muss.

00:11:03: Und ich weiß von dir dass du die wirklich komplett durch ackerst und nicht eben über fliegs.

00:11:08: andere sind da ein bisschen studieriger.

00:11:10: oder wie viel Arbeit ist das?

00:11:12: Also wenn ich ehrlich bin also eine Viertelstelle ist es zumindestens also zehn fünfzehn Stunden schaffe.

00:11:18: ich muss sich schon in der Woche im Schnitt für diese Arbeit herangehen.

00:11:22: Ich habe das Glück dass ich relativ schnell so Dinge Texte lesen kann.

00:11:26: Hat man ein dickes Buch gelesen, was ich Bibel nennt.

00:11:29: Nein ist so.

00:11:30: aber manchmal ist.

00:11:31: aber ehrlicherweise ist man auch auf Lücke und man muss natürlich vertrauen.

00:11:35: wir sind gutes Team in den bei uns Grünen.

00:11:37: es gibt Schwerpunkt Themen die einen sich um Kultur kümmern die sich um Sicherheit und Ordnung kümmeren Und dann für Klima- und Umweltschutz und dann vertraut man sich auch gegenseitig wie die Leute sich vorbereitet haben.

00:11:47: Es gibt ja auch diesen Trick so mit dieser einen speziellen Nachfrage.

00:11:49: Man hat sich so einen Fakt rausgesucht, da kennt man sich so ein bisschen aus.

00:11:52: dazu fragt man danach und alle denken wow der hat sich dabei reingearbeitet wie oft hast du den denn schon eingesetzt?

00:11:58: Also es ist tatsächlich so, dass man natürlich manchmal so einen Trick hat.

00:12:01: Man schlägt einfach die Vorlage auf und erkennt dann sofort eine Sache und ja fragt mal nach.

00:12:07: Ja das kommt auch vor.

00:12:09: aber ich habe mal den Spruch gesagt also als Einäugergab bist du unter dem blinden König.

00:12:13: Das Problem ist wenn du unter zwei Eurigen bist und das muss sich halt immer wieder der Verwaltung auch zubelegen.

00:12:18: da sitzen die Expertinnen und Experten die haben die Sachen studiert die haben lange daran gearbeitet und da komme ich als Laie an ganz vielen Stellen zwei eugigen Experten aus der Verwaltung oft vertrauen.

00:12:30: Auf einer Skala von eins bis zehn, wie viel Freude hast du an dem Stadtratsjob?

00:12:36: Also das macht schon Spaß muss man auch sagen dieses mitzukriegen was in der Stadt los ist eure Nachrichten zu hören und so denken ach da habe ich doch schon alles weiß ich doch.

00:12:46: sowas ist einfach schön und in der stadt wirklich in der stattgesellschaft mitgestalten zu können leute zu kennen und dass eben so ein bisschen politisch noch zu steuern Das macht Spaß, auch wenn da ganz viele schwierige Sachen dabei sind.

00:12:59: Aber ich mach das ja nicht seit ein paar Jahren und bin da, bleib' dabei!

00:13:05: Und noch eine Zwischenfrage für den Podcast – wie wichtig ist eigentlich die grüne Politik für Wobathal?

00:13:11: Also ich glaube sehr, sehr wichtig.

00:13:13: Es ist sicherlich nicht verwunderlich weil wir einfach einen Blick haben der über eine Legislaturperiode hinausgeht, weil wir wirklich sagen es geht hier um eine zukunftsgestaltete Stadt.

00:13:23: Wir haben das mal Enkeltauglichkeit genannt und dazu gehört natürlich ganz viel Natur- und Klimaschutz.

00:13:28: Dazu gilt Bewahrung von kulturellen Angeboten in dieser Stadt Vielleicht auch so ein bisschen was.

00:13:33: Es ist der kleine Seitenhieb gegen ein paar andere Fraktionen und Parteien, wir sind jetzt nicht auf Posten im Moment aus sondern versuchen wirklich thematisch inhaltlich zu gestalten.

00:13:44: Deswegen braucht es die Grünen dieser Stadt.

00:13:45: Klimaschutz, du hast das gerade angedeutet?

00:13:47: Das ist ja so ein Wort da kriegen viele schon Puls!

00:13:50: Warum ist das eigentlich so?

00:13:51: Warum sperren sich so viel

00:13:52: dagegen?!

00:13:53: Weil, ich glaube an ganz vielen Stellen und da haben wir sicherlich auch unseren Anteil dran das in der Regel negativ erzählt wurde.

00:13:59: Eine Gefahr eine Katastrophe... Das ist aber auch ganz viel Positives dass es eine positive Gestaltung nach vorne sein kann.

00:14:06: Das ist zum Beispiel das, was wir hier am Arrenberg erleben.

00:14:09: Wie kann man ja klimafreundlich leben oder zukunftsgerichtet leben und eine lebendige Nachbarschaft dazu erleben?

00:14:14: Den Restaurant Day den ich mal vor Jahren hier mit initiiert habe... Gleich

00:14:17: auch noch T-Bike!

00:14:18: Genau.

00:14:19: aber da war die Grundidee Leute essen zusammen erlebene Gemeinschaft und gleichzeitig machen sich Gedanken über das was die Ernährung so ausmacht.

00:14:28: Da ist das nicht mit dem Zeigefinger, sondern das ist motivierend und das ist glaube ich das was wir beim Klimaschutz mehr machen müssen an der Stelle.

00:14:35: Ist es ein bisschen leidig oder unter dem was die Bundespolitik da macht?

00:14:40: Ja, sicherlich auch.

00:14:41: Und da sind wir wieder bei dem Punkt was nehmen die Leute.

00:14:43: entscheidend war in der Politik aber wenn wir das schaffen hier vor Ort positiv zu wirken und so zeigen dass ist auch deinem Leben etwas was sich positiv verändern kann dann müssen die leute nicht nach Berlin gucken.

00:14:56: Du bist grüner und viel mit im Lastenfahrrad unterwegs in Wuppertal.

00:14:59: wieviel Klischee soll es denn bitte sein?

00:15:01: Soll

00:15:03: ich mal ein Latte Macchiato noch mit Harfer an mich trinken?

00:15:08: Ich versuche das ganz normal zu mischen und sagen, es geht.

00:15:12: Ich habe keine Zeit um mit dem Auto in der Stadt zu fahren.

00:15:14: Also ich verstehe es nicht wie Leute von Barmen nach Elberfeld beim Autofahren da bin ich mit einem Rad schneller also ist so.

00:15:20: Ich weiß nicht ob das klischeehaft ist, ich hab auch ein Auto, ich fahre auch meinem Anzug... Für mich ist es normal.

00:15:27: Aber wie gut klatscht ihr mit dem Fahrrad in Wuppertal?

00:15:29: Also ich finde im Tal super, also man muss sich ein bisschen sicherlich gewöhnen an den Verkehr hier aber das wird ja immer besser.

00:15:35: wir haben die Nordbandtrasse und jetzt mehr an der B-Sieben, mehr Fahrradstraßen und probiert's einfach aus!

00:15:41: Und wo kanns denn noch besser werden?

00:15:43: Die Fahrradstadt Wuppertaal?

00:15:45: Bestes

00:15:45: Beispiel.

00:15:46: Sambertrasse muss verlängert werden und wir brauchen den Anschluss von der Sambertraste zum Steinbeck.

00:15:50: Wie kann man mehr Menschen überzeugen, Fahrrad zu

00:15:52: fahren?!

00:15:53: Beispielehaft einfach vorfahren, mitfahren.

00:15:56: Die Critical Mess oder jetzt die Kittical Mess sind so Beispiele Leute einfach mal auf den Lastenrad geben.

00:16:02: es gibt hier durch die Fahrradstadt Wuppertal ja einige kostenlos ausleibbare Fahrräder.

00:16:06: traut euch einfach mal probiert das Mal und vielleicht schaffen wir im Wupperteil auch mal sowas wie so ein Fahrradsonntag wie Annalan oder am Rhein wo man dann einfach mal eine ganze Straße sperren für einen ganzen Tag Und die Leute fahren dann mit dem Fahrrad von Ost nach West.

00:16:20: Vielleicht schaffen wir das mal

00:16:21: Und fährst du immer mit Fahrradhelm?

00:16:24: Ja.

00:16:24: Zurück ins Live-Interview!

00:16:26: Und meine Gäste dürfen sich ja immer ein Lied wünschen, was ist es bei dir?

00:16:30: Ich habe mir Golden von Huntrix gewünscht der Titelsong von Kpop Demon Hunter, super toller Film.

00:16:37: Da gab's irgendwie die Tage.

00:16:39: jetzt haben sie den American Music Award oder sowas gewonnen und einen Oscar also...

00:16:43: Hast Du den Film gesehen?

00:16:45: Ja natürlich.

00:16:45: Ich hab ihn auch gesehen.

00:16:46: ich hab ihn nicht verstanden.

00:16:47: Ja, ich habe ihn mehrfach geguckt.

00:16:48: Ich hab sogar Gottesdienste dazu gemacht weil ich das ganze hochtheologisch finde.

00:16:54: eine ganz spannende Botschaft.

00:16:56: also.

00:16:56: ich fand den Klasse aber muss so ein bisschen glaube ich asiatischer und kpop-Fan sein.

00:17:00: Dann hören wir sie jetzt!

00:17:01: Huntricks Golden.

00:17:02: hier ist Radivopattal.

00:17:11: Wir haben schon über viele Themen gesprochen.

00:17:12: unter anderem bist du ja auch im Freundeskreis Beershever Ist ja die Opattala-Partnerstadt in Israel.

00:17:18: was macht ihr da genau?

00:17:19: Also ein Städtepartnerschaftsverein, der versucht die beiden Städte zusammenzubringen.

00:17:24: Leute aus den beiden Stäten.

00:17:25: also wir veranstalten Reisen, Kontakte, Kulturaustausch im Chor aus Israel, der nach Wuppertal kommt oder eine Gruppe aus Wuppertaal, die nach Israel geht Unterstützung dort in.

00:17:37: beide Volksgruppe muss man immer auch sagen bei der Konflikthaftigkeit dort.

00:17:42: Und wir freuen uns mit Becheva zum Beispiel, weil der Fußballverein Hapuel Bechevar jetzt letzte Woche Meister geworden ist.

00:17:49: Ich bin mich total gefreut!

00:17:50: Wie ist denn die Situation da im Moment vor Ort?

00:17:53: Also Bechever als Hauptstadt des Negev ist immer so ein bisschen am Rand des Hauptgeschehens aber nicht soweit vom Gaserstreifen weg und insofern – gerade die Menschen in Bechevor und auch viele von unseren Freunden waren direkt betroffen von den Massakern im Oktober Und gleichzeitig leben die unter den Bedrohungen, die kommen.

00:18:15: Aber auch unter der Frage wie geht es weiter in dem Land?

00:18:19: In dem ganzen Konflikt und wir versuchen eben soweit wir das aus Deutschland können, Solidarität zu zeigen, zu unterstützen und vielleicht auch Begegnungen zwischen verschiedenen Gruppen möglich zu machen.

00:18:29: So richtig helfen könnt ihr wahrscheinlich nicht oder?

00:18:32: Also sicherlich nicht in dem Großkonflikt.

00:18:35: Da habe ich an meinem Beruf nochmal andere Begegnungen, wo wir Hilfsaktionen von der Diakonie vom Brot für die Welt in die Region machen.

00:18:43: Aber als Freundeskreis Bershever.

00:18:44: ganz konkret unterstützen wir zum Beispiel eine Suppenküche Bersova heißt die Innenbershever, wo Menschen wirklich aus den unterschiedlichen Sprachen und Kulturen aber denen es allen dreckig geht, die wir dann ja fördern unterstützen mit unserem Geld das Leben erleichtern.

00:19:00: Wie wichtig ist eigentlich so eine Städtefreundschaft auch für Wuppertal?

00:19:04: Also ich finde, das hat ganz viel mit horizontaler Weiterung zu tun.

00:19:08: Irgendwann sagt man mal die Städtepartnerschaften sind einfach die Basis für Diplomatie und Völkerverständigung.

00:19:15: Und das kann nicht auf alle anderen Städtenpartnerschaft ja auch übertragen.

00:19:18: Sontitien, South Tyneside oder jetzt demnächst mit Volodin in der Ukraine wo ich hoffe dass da eine richtige Städttepartnerchaft daraus entsteht.

00:19:28: Ja, wir gucken über unseren Wuppertaler Tellerrand hinaus was wir ja manchmal so ein bisschen beschränkt sind in diesem Tal und man kriegt Ideen.

00:19:35: Man kriegt Informationen aus anderen aber man lernt auch einfach nette Menschen kennen.

00:19:39: Also du bist schon da gewesen?

00:19:41: Natürlich!

00:19:41: Also schon mehrfach.

00:19:42: Bershever ist eine ganz spannende tolle Stadt und kann das einem nur jedem empfehlen.

00:19:46: mal wenn die Situation ein bisschen einfacher und besser ist dann mal vorbeizukucken.

00:19:50: Wie ist es jetzt für dich dass man da gerade nicht hin kann?

00:19:54: Also ich habe eine Sache, die mich echt traurig macht.

00:19:57: Wir hatten nämlich zwei Wuppertaler, die in den letzten Jahren eine sehr wichtige Rolle in Israel gespielt haben.

00:20:02: Einmal Jochim Lenz ein Pfarrer aus Wuppertaal der evangelische Oberste Vertreter war im Jerusalem und Joachim Fiehweger Professor für Archäologie.

00:20:12: Die sind beide jetzt in den Letzten Wochen verabschiedet worden und eigentlich wollte ich sie besuchen

00:20:16: und

00:20:16: das hat leider nicht geklappt aber ich hab mir mit unserer Familie vorgenommen wir versuchen es nächstes Jahr wieder!

00:20:22: Zwischenfrage für den Podcast.

00:20:24: Wir haben es anfangs gesagt, du warst mal Praktikant bei Radio Wuppertal und Freier Mitarbeiter.

00:20:29: Warum wolltest du das damals machen?

00:20:30: Also ich habe neben Theologie was mein eigentliches Studium ist ja auch christliche Publizistik studiert also publizistiker bestudiert und hab da schon ... Das war in Erlangen... Hab da schon Radio gemacht in Nürnberg und hab einfach den Spaß am Radio gewonnen.

00:20:44: Ich hab Zeitung gemacht, ich hab auch ein bisschen Fernsehen und Filme gedreht Also mein Studium damit verdient.

00:20:49: und als ich dann hier nach Wuppertal gekommen bin, ich weiß das noch.

00:20:51: Ich habe dann so eine Demokassette gemacht damals war es ja wirklich noch die klassischen Kassetten und hab die am alten Markt wo damals das alte Studio in den Briefkasten geschmissen mit einer Bewerbung.

00:21:01: Und irgendwie ein paar Wochen später ob ich eine Einladung bekomme kommt nochmal vorbei und so ging's los.

00:21:06: Gibt's denn Dinge von damals aus der Zeit die du heute noch erinnerst, wo du denkst ah das setzt sich heute noch genauso ein wie ich das da gelernt habe?

00:21:13: Also ich muss eine Sache zum Beispiel mal sagen, habe ich nie vergessen.

00:21:16: Angela wird das vergessen haben.

00:21:18: Aber genau also ich kam mit einem Beitrag Ich weiß nicht mehr zu welchem Thema den ich fertig gebaut hatte zu ihr und sie hat ihn abgenommen.

00:21:27: Der war nicht gut und ich musste nochmal ran.

00:21:29: Und einfach mal gesagt zu bekommen, nee das ist nicht gut was du da geliefert hast.

00:21:32: Das können wir nicht senden hat mich einfach beeindruckt.

00:21:35: Ohne Geschichte die ich den letzten Tage immer wieder erzählt habe.

00:21:37: Wir hatten einmal einen Coach aus Bayern der sich eine Sendung angehört Die hieß die Schwebebahn und der sagt am Anfang aufhören aufhühren Was ist das für ein schreckliches Geräusch?

00:21:48: Und wer sich vielleicht noch daran erinnern kann die Sendung Schwebebahnen begann mit dem wunderbaren Geräuscheinerfahren in Schwebe Bahnen und der Bayer wusste nicht was das ist.

00:21:56: Das ist einfach Radio Wuppertal.

00:21:58: Wahnsinn, ja sehr schön!

00:21:59: Genau das so funktioniert halt lokal radio.

00:22:00: Wir kennen es natürlich hier aus in der Stadt.

00:22:03: Könntest du noch rausgehen und eine Umfrage machen?

00:22:06: Also da muss ich ehrlicherweise sagen also technisch könnte ich das glaube ich noch.

00:22:09: aber ich habe vor ein paar Jahren aufgehört selber Beiträge zu machen.

00:22:11: Ich hab noch lange Zeit für den Kirchenfunk was gemacht.

00:22:14: Mir fehlt diese journalistische Ader Leute Einfach bisschen penetrant mal das Mikro unter die Nase zu halten und zu sagen jetzt sag mal was Das habe ich ein bisschen verloren.

00:22:24: Deswegen so Recherche und Hintergrund, das vielleicht noch richtig rausgehen.

00:22:30: Dann gehen wir zurück in die Live-Sendung!

00:22:32: Du bist so engagiert am Arnberg?

00:22:34: Wie kam es eigentlich dazu?

00:22:36: Wir sind hier vor zwanzig Jahren an den Rand des Arnbergs gezogen.

00:22:38: Ich wollte hier nicht hin aber meine Frau, die nicht aus Wuppertal kommt hatte irgendwie das Häuschen entdeckt und hat mich dann überzeugt.

00:22:45: Und ja, dann ging's vor achtzehn Jahren mit dem Verein los und irgendwie fand ich das total spannend was sie hier machen, die Engagierten und habe mich dann bei einem Zukunftsforum mal mit engagiert.

00:22:57: Ja, jetzt bin ich bei diesem tollen Stadthaler verhängt geblieben.

00:23:00: Aufbruch am Ahrenberg heißt der Verein?

00:23:01: Warum ist das eigentlich hier so speziell?

00:23:03: Zum Beispiel aufbruch im Brillerviertel haben wir ja nicht!

00:23:06: Also man muss ja sagen dass der Arrenberg für eine neunziger, achtziger, neunzeiger Jahre einen ziemlichen Abbruch hatte.

00:23:13: Ich habe gestern noch gehört von einer Frau die hier gelebt hat, dass ihr Vater verboten hatte zur gewissen Zeit durch den Ahrenwerk zu laufen.

00:23:19: also es war ein Schmuddelvierteln und hatte kein gutes Image.

00:23:23: Dann eben sehr viel Leerstand, die Wohnungen standen leer und haben Leute von sich aus gesagt.

00:23:28: Aus der Nachbarschaft heraus Hausbesitzerinnen, Hausbesitzern engagierte wir wollen hier was verändern.

00:23:33: Und das ist das Besondere dass wir halt nicht mit irgendwelchen Völlergeldern, nicht mit irgendeinem städtischen großartigen Aktion sondern aus der Nachbarschaft heraus selber etwas aufbrechen wollen

00:23:43: Und du hast zum Beispiel den Restaurant-Day an den Ahrenberg holt.

00:23:46: Sag Einsatz, was es ist?

00:23:47: Genau also.

00:23:48: Restaurant Day ist eine Idee die kommt aus Finnland als Protest gegen die Bürokratisierung im Gastgewerbe.

00:23:53: jeder macht einfach selber einen Tag lang mal ein Restaurant oder ein Café auf und so können Leute in der Nachbarschaft im Garten in einer Garage einfach mal essen und Leute kennenlernen.

00:24:04: Warum ist das so cool und so wichtig?

00:24:06: Also das hat, glaube ich mit dazu beigetragen, das Viertel so ein bisschen zu verändern.

00:24:09: Das ist jetzt nicht das riesengroße Fest aber es ist ein total enges nachbarschaftliches Fest.

00:24:13: also wenn ich vor ein paar Wochen im Mai hatten werde den letzten da habe ich wieder drei Leute kennengelernt die ich vorher noch nicht kannte und gestern haben wir uns auf der Straße wieder gesehen und gesagt hallo Beim Essen kommen wir zusammen.

00:24:25: Ich habe mal den Spruch geprägt, gutes Klima fängt beim Essen an.

00:24:28: Das ist sowohl das weltweite Klima aber eben auch das nachbarschaftliche Klima.

00:24:32: und wenn ich mal aufzähle was ich letztes Mal gegessen habe es war französisch ukrainisch kolumbianisch ungarisch tai und türkisch und dann gab's noch eine deutsche super am ende.

00:24:43: also Internationaler geht's doch gar nicht und das innerhalb von wenigen Stunden.

00:24:47: Ja, Wahnsinn oder?

00:24:48: Gehörntisch!

00:24:49: Jetzt habt ihr euch hervorgegenommen.

00:24:50: Klima-Nutrale Ahrenberg bis zum Jahr im Jahr zum Jahr in den letzten Jahren.

00:24:53: Wie ist denn da der Stand der Dinge?

00:24:54: Ja also auf der einen Seite kann ich sagen hat sich nichts getan und dann doch ganz viel.

00:24:59: Also ich glaube es hat sich an Bewusstsein an vielen Stellen getan.

00:25:02: die Großprojekte die wir so vor hatten muss man sagen sind das ein oder andere klein geworden.

00:25:09: Also von Digitalisierung oder eine gemeinsame Energieversorgung für den ganzen Häuserblock.

00:25:15: Oder die Farm auf dem Steinberger Bahnhof und so was daraus ist da ne kleine Salatproduktion, die immer noch existiert gekommen... Es sind viele Ideen entstanden.

00:25:24: aber ich sage lieber von zehn Ideen zwei, die umgesetzt werden und acht nicht, ist besser als gar keine!

00:25:30: Und ich glaube, man hat es auch beim Restaurant Day gemerkt.

00:25:33: Wieder bei vielen ist es trotzdem drin das hier am Arrenberg ein besonderes Bewusstsein ist dass wir darauf achten wie wir leben wie wir gemeinsam leben Energie sparen beim Essen auf die Ernährung achten und solche Sachen.

00:25:44: also.

00:25:45: aber wenn ich ehrlich bin Es sind nicht die großen Würfe sind's nicht.

00:25:48: Wir brauchen viele kleine Schritte

00:25:50: Kleine Schritte gute Stichwort.

00:25:51: Ich stelle jetzt mal so eine Frage aus dem Bewerbungsgespräch Wo siehst du den arrenberg in zehn Jahren?

00:25:57: Also ich hoffe auf ein immer noch wunderbar lebendiges Viertel, das viel weniger Autoverkehr hat.

00:26:04: Viel mehr Grün.

00:26:06: Da ist ja dann die Buga vorbei und dann glaube ich es war ja mal so meine Vision wer stehen auf der Brücke?

00:26:11: Und wir gucken runter auf glitzende Hausdächer weil sie alle Solaranlagen haben und grüne Fassaden, die begrünt sind und bewachsen sind um Blühen.

00:26:19: Das ist für mich die Vision nicht nur für den Arrenberg.

00:26:22: Klingt doch gut oder?

00:26:23: So jetzt die letzte Frage du ahnst was kommt?

00:26:27: Ja, der beste Biergarten.

00:26:28: Der schönste Biergatten der Stadt ist bestimmt am Aachenberg oder?

00:26:30: Natürlich!

00:26:31: Also man braucht sich nicht zu wundern das ist natürlich das Kaffee Simon-Sixen-Dreißig die ehemalige Hauptschule dort unter der Linde zu sitzen die Kinder auf dem Platz spielen zu sehen vielleicht ein bisschen live Musik zu erleben und Alex und sein Team schaut auch dann.

00:26:45: Alex macht gerade echt einen neuen tollen Job und geht mal vorbei guckt mal den Biergaten an und vielleicht trefft er mich da

00:26:52: Ulrich Christen, heute bei uns im Elbertalk.

00:26:54: Vielen Dank, dass du zeigst das für uns!

00:26:56: Sehr gerne, danke!

00:26:57: Kurz noch in den Podcast – Das war's?

00:26:59: Wie war der

00:26:59: ElbertALK?!

00:27:00: Also klasse, danke schön für die Fragen.

00:27:04: Vielfalt ich weiß das war für dich noch nicht ganz einfach, weil wir ja die richtigen Fragen zu schnell haben.

00:27:08: Weil es gibt so viele... Ich habe zu jedem Thema hätte ich noch zehn Fragen gehabt und müssen wir nochmal uns noch mal wieder treffen und einen Elbertalk machen?

00:27:14: Und

00:27:14: es war nicht so aufregend oder nicht so Druck wie gegen Jens Foss, dass muss ich sagen.

00:27:19: Im Quiz zu verlieren, genau!

00:27:21: Würdest du den Elbertock weiter empfehlen?

00:27:23: Auf jeden Fall also hier kann man wirklich über sich und seine Themen reden und ich hoffe, dass auch für die Hörerinnen und Hörern ein bisschen unterhaltsam ist.

00:27:30: Und wo geht es jetzt als nächstes hin für dich?

00:27:32: Ganz ehrlich, ich fahre jetzt in Simons und gönne mir jetzt einen Getränk.

00:27:35: Mit dem

00:27:35: Fahrrad?

00:27:36: Ja!

00:27:36: Der Elbertalk ist eine Sendung von Radio Wuppertal jeden Freitag um fünfzehn Uhr live aus unserem Sendestudio in der alten Elbarfabrik in Wupperteil-Elberfeld.

00:27:46: Wir wiederholen die Sendungen sonntags um zwölf Uhr und jeden Montag um achtzehn uhr.

00:27:51: Den kompletten Mitschnitt inklusive Bonusmaterial findet ihr in unserer Mediathek auf radiowuppertall.de.

00:28:00: Abonniert uns gerne, gebt uns fünf Sterne und aktiviert die Glocke damit ihr keine Folge verpasst.

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